Brand

D: Brand in leerstehendem Bürogebäude

Düsseldorf (D): Das erste Obergeschoss eines leer stehenden Bürogebäudes brannte lichterloh, als die ersten Einsatzkräfte am 22. Dezember 2014, gegen 18.14 Uhr, die Fringsstraße am Abend erreichten.

Feuerschein wurde telefonisch in einem leer stehenden Verwaltungsgebäude einer früheren Papierfabrik der Feuerwehr gemeldet. Die Feuerwachen Hütten- und Münsterstraße teilten sich auf und begannen, nachdem sich mit Gewalt Zugriff verschafft wurde, mit mehreren Löschrohren dem Feuer Herr zu werden. Durch die hohe Brandtemperatur dehnte sich das Feuer auf der gesamten Etage aus. Ein B-Rohr schleuderte Wasser von der Drehleiter aus in die Flammen. So konnten die großen Flammen erstickt werden. Die Holzkonstruktion der Decke verbrannte so rasch, dass große Teile Brandasche sich auf dem Fußboden ansammelte und darin viele Glutnester nach und nach gelöscht werden mussten.

Die weiteren Einsatzkräfte der Feuerwache Behrenstraße, Posener Straße sowie von der Freiwilligen Feuerwehr der Umweltschutzzug, bauten eine Löschwasserversorgung auf und lösten die Retter beim Innenangriff ab. Zur Brandursachenermittlung verständigte der Einsatzleiter die Kriminalpolizei, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Feuerwehr Düsseldorf war mit circa 70 Einsatzkräften rund zwei Stunden vor Ort. Der Führungsdienst in der Feuerwehrleistelle koordinierte Feuerwehreinheiten aus der Peripherie der Landeshauptstadt an die entblößten Feuer- und Rettungswachen. Nach nur wenigen Minuten mussten auch diese Einheiten zu weiteren Einsätzen ausrücken.

Parallel zu dem Feuer im Hafen löste ein Heimrauchmelder in einer Wohnung einen weiteren Einsatz der Feuerwehr aus. In einer verschlossenen Wohnung hatte aus nicht erkennbarem Grund der Rauchmelder angeschlagen. Nach Überprüfung durch die Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden.

Der Rauchmelder war deutlich aus der verschlossenen Wohnung zu hören, als die Einsatzkräfte eintrafen. Unklar war, ob sich Personen dort aufhielten. Nur durch gewaltsamen Zugang konnte die Wohnung kontrolliert wurden. Es war niemand Zuhause. Auch konnten die Feuerwehrleute weder Feuer noch Rauch vorfinden. Der Rauchmelder wurde deaktiviert und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Ein Düsseldorfer meldete zur gleichen Zeit einen dritten Brand der Feuerwehrleitstelle „Bei seinem Nachbarn würde es brennen“, so der Anrufer. Angebranntes Essen auf dem Herd war die Ursache für eine massive Rauchentwicklung in einer Mietswohnung, wobei eine Person ins Krankenhaus transportiert wurde.

Einsatzkräfte von den Feuerwachen Frankfurter Straße und Werstener Feld eilten mit der Freiwilligen Feuerwehr Garath zum Brandort auf der Kappeler Straße. In einem Mehrfamilienhaus brannte ein Topf auf dem Herd. Der Angriffstrupp rettete einen Mann, der sich noch in der Brandwohnung befand. Auch der Nachbar wurde vom Rettungsdienst versorgt. Eine Person musste im Anschluss ins Krankenhaus transportiert werden.

Die Feuerwehrleute konnten, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, den noch stark qualmenden Topf aus dem Haus bringen und die Mietswohnung mit einem Hochleistungslüfter wieder rauchfrei bekommen. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Nach circa 45 Minuten war der Einsatz für die 20 Retter beendet.

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