Deutschland: Rußbrand im Schornstein sorgt für starke Rauchentwicklung in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am frühen Freitagabend, 27. Februar 2015, sorgte ein Rußbrand in einem Schornstein auf der Lindenstraße in Düsseldorf zu einer starken Rauchentwicklung. Als der Löschzug der Feuerwache Behrenstraße auf der Lindenstraße eintraf, war zunächst nicht klar, woher die starke Rauchentwicklung kam.

Die eingehende Meldung zur Feuerwehrleitstelle hieß „Rauch aus Fenster“, sodass man mit einem Zimmerbrand gerechnet hatte. Schnell jedoch konnte der Einsatzleiter feststellen, dass der Rauch von einem Kamin mit einem Edelstahlaufsatz ausgestoßen wurde. Neben dem Rauch stellte sich auch zeitweiliger Funkenflug ein, der auf der Dachhaut des Gebäudes niederging. Umgehend wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um zum Einen die Dachfläche zu überblicken und zum Anderen den Schornstein von oben fegen zu können. Parallel ging ein Trupp in den Keller, um die Feuerstätte ausfindig zu machen, die dafür verantwortlich war.

Es stellte sich im heraus, dass im Keller eine Pelletheizung an diesem Schornstein angeschlossen war. Sofort wurde die Zentralheizung, die das gesamte Gebäude beheizt, stromlos geschaltet und somit die Brennstoffzufuhr unterbrochen. Um den brennenden Ruß aus dem Schornstein zu bekommen, musste der Schornstein und das Rauchrohr mehrmals gekehrt und der Ruß anschließend aufwändig aus dem Keller ins Freie gebracht und abgelöscht werden. Ein vom Einsatzleiter hinzu gerufener Bezirksschornsteinfegermeister kontrollierte anschließend Schornstein und Feuerstätte und sprach die Empfehlung aus, die Pelletheizung von einem Fachunternehmen überprüfen zu lassen, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden sollte.
Warum der Russ sich entzündet hatte, konnte nicht ermittelt werden. Es kam niemand bei dem Einsatz zu Schaden.

Berufsfeuerwehr Düsseldorf

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