Nö: Brennendes Wohnhausdach zwischen Langenzersdorf und Korneuburg

KORNEUBURG (NÖ): Ein unbewohntes Wohnhaus an der Donau im Gebiet zwischen Langenzersdorf und Korneuburg geriet in der Nacht auf Montag, 23. März 2015, in Brand. Nach dem Eintreffen der erstalarmierten FF Langenzersdorf wurde die Brandbekämpfung mit Atemschutztrupps durchgeführt.

In weiterer Folge wurden dann auch noch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Korneuburg und Bisamberg zur Unterstützung gerufen. Am Vormittag waren dann die letzten Glutnester gelöscht und die Feuerwehrmänner konnten wieder einrücken.

Alarm zu Brandverdacht
Kurz nach 2 Uhr früh wurde die Feuerwehr Langenzersdorf zu einem „Brandverdacht“ alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte zu dem angegebenen Objekt kamen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen und im Inneren des Gebäudes unter schweren Atemschutz nach eventuell noch vorhandenen Personen gesucht. Durch die spezielle hölzerne Dachkonstruktion gestalteten sich die Löscharbeiten allerdings sehr schwierig.
Der Innengriff musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Zeitweise waren danach bis zu vier Rohre im Außenangriff in Betrieb. Als Wasserentnahmestelle diente die nahe gelegene Donau, von der aus mittels Tragkraftspritze angesaugt werden konnte.

Verstärkung alarmiert

Um ca. 03:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehren der Stadt Korneuburg mit der Drehleiter und einem weiteren Tanklöschfahrzeug angefordert. Über ein Rohr wurde der Außenangriff zum Löschen des brennenden Dachstuhles unter Atemschutz vorgenommen. Parallel dazu erfolgte das Öffnen der Dachhaut vom Arbeitskorb des Versorgungsfahrzeugs Langenzersdorf mit Ladekran auf der Donauseite des Gebäudes. Erst nach Abschalten einer Stromleitung durch den Störungsdienst der Wiener Netze konnte die Drehleiter umgestellt werden, sodass ein effektiverer Löschangriff vorgenommen werden konnte. Über eine Kombileiter wurde auch ein Rohr auf dem Dach eines Zubaus vorgenommen.

Brand unter Kontrolle gegen 6 Uhr morgens
Gegen 06:00 Uhr konnte der Einsatzleiter „Brand unter Kontrolle“ geben. Danach wurde die bereits seit Stunde im Einsatz stehende Langenzersdorfer Mannschaft schrittweise abgelöst. Als Unterstützung wurde die FF Bisamberg und die FF Korneuburg über Sirene nachalarmiert. Mittels WLFA der FF Korneuburg, Ladekran und Schalengreifer wurde die Dachhaut und der Dachstuhl schrittweise abgetragen, um die Glutnester bekämpfen zu können. Dazu kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz.

Personen wurden keine verletzt. Die Straße „Im Tuttendörfl“ musste für die Dauer der Löscharbeiten teilweise gesperrt werden. Die Polizei und das Rote Kreuz waren jeweils zu Sicherungszwecken vor Ort. Über die Brandursache ist derzeit noch nichts bekannt.
Im Einsatz: FF Langenzersdorf: 35 Mann, 8 Fahrzeuge, FF der Stadt Korneuburg: 29 Mann, 7 Fahrzeuge, FF Biasmberg: 16 Mann, drei Fahrzeuge.
Fotos: Karl Nussmüller, FF-Langenzersdorf und Michael Zöger, FF-Korneuburg

Freiw. Feuerwehr Korneuburg Freiw. Feuerwehr Langenzersdorf

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