Deutschland: Aufwendiges Messen bei Gasgeruch in Düsseldorfer Wohngebäude

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): In einem Mehrfamilienhaus in der Ellerstraße bemerkten Hausbewohner am 28. Mai 2015 Gasgeruch. Löschfahrzeuge, ein besonderes Tanklöschfahrzeug (auch für Gasbrände), eine
Drehleiter, Rettungsdienst mit Notarzt, speziell ausgebildete Führungskräfte und
Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf eilten daraufhin nach Oberbilk.

Während der Suche und Beseitigung der Leckage musste der Gehweg und die Straße im Umfeld der Einsatzstelle gesperrt werden. Verletzt wurde keiner, der Schaden liegt bei etwa 1.500 Euro.
Aufregung in einem Mehrfamilienhaus in der Ellerstraße: im Keller roch es nach Gas. Ein Bewohner rief bei den Stadtwerken an und meldete das Ereignis. Die SWDAG aktivierte sofort den eigenen Entstördienst und alarmierte auch vorsichtshalber die Feuerwehr. Zuerst evakuierten die Mitarbeiter der Stadtwerke das Gebäude – zwei Familien verließen ihre Wohnung und gingen aus dem Gefahrenbereich heraus. Anschließend drehten die Gasfachleute vom Entstörtrupp die  Gaszuführungsleitung ab.

Aufwendiges Messen

Nach dem die Feuerwehr eingetroffen war, wurden neben Messungen im gesamten Gebäude auch die weiteren Wohnungen noch kontrolliert. Dazu setzte die Feuerwehr auch eine Drehleiter ein, die alle Fenster „anfuhr“. Da durch Klopfen und Rufen an den Fensterscheiben keine Reaktion von innen kam, waren die anderen Mieter offensichtlich nicht zu Hause. Parallel setzten die Einsatzkräfte ein Großgebläse ein und lüfteten den gesamten Hausbereich. Ein Löschtrupp war von Anfang an im „Standby“, musste aber nicht tätig werden..
Im Erdgeschoss finden zurzeit Umbauarbeiten in einem Ladenlokal statt. Dabei gab es auch Arbeiten an der Gasleitung. Vermutlich hatten Arbeiter die neue Leitung zur Dichtheitsprüfung unter Druck gesetzt und dabei die Gasuhr beschädigt, die daraufhin an einer Naht platzte und Gas ausströmen konnte. Der Schaden wurde behoben.
Anschließend konnten die Mieter wieder ins Haus zurück. Der Individualverkehr wurde durch die Polizei umgeleitet. Auch die Rheinbahn war von der Sperrung betroffen. Nach rund einer Stunde rollte der Verkehr wieder.

Berufsfeuerwehr Düsseldorf

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