Stmk: Brand in Hackschnitzelsilo hält Feuerwehr auf Trab

GLEISDORF (STMK): Durch den Ausfall der Hackgutheizung und dem anschließenden Rundgang, stellte am 13. Juni 2015 gegen 09.00 Uhr der Besitzer eines Sägewerkes in Gleisdorf beim Hackgutsilo Rauchwolken fest.

In diesem Silo sind rund 300 m³ Hachgut gelagert, die aus unbekannter Ursache zu glosen begannen. Umgehend wurde die Feuerwehr Gleisdorf verständigt, diese stellte einen offensichtlichen Glimmbrand im Silo fest. Umgehend wurde vorbeugender Brandschutz aufgebaut, mit zwei Spezialsaugfahrzeugen wird versucht, das Hackgut über eine Revisionstür abzusaugen. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Außentemperatur des Silos ständig kontrolliert.

In weiterer Folge wurden um 17.45 Uhr weitere Feuerwehren nachalarmiert und Atemschutztrupps angefordert. Die Drehleiter der Feuerwehr Laßnitzhöhe und die Feuerwehr Pinggau mit dem Speziallöschfahrzeug „Cobra- Schneid-Löschsystem“ wurden ebenfalls zum Einsatzort beordert. Insgesamt sind 7 Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und 83 Mann im Einsatz, sowie Entsorgungsunternehmen und Polizei.

ABI Josef Plank, OBR Johann Preihs (BFV Weiz) und OBR Johann Hönigschnabl (BFV Hartberg) machten sich ein Bild vom Einsatz. Nach Auskunft vom Einsatzleiter werden die Lösch-und Entsorgungsarbeiten bis in die Morgenstunden andauern. Bedingt durch weitere Einsatztätigkeiten und enormer Brandgefahr wurden in den Morgenstunden des 14. Juni 2015 weitere Feuerwehreinsatzkräfte angefordert.

Seit 06.30 Uhr waren insgesamt 14 Feuerwehren mit 29 Fahrzeugen und 148 Mann im Einsatz. In den späten Vormittagsstunden war der Silo komplett entleert und die Feuerwehren konten ihre kräfteraubenden Einsatztätigkeiten beenden und in ihre Rüsthäuser wieder einrücken.

Bereichsfeuerwehrverband Weiz

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