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Bayern: Sondengänger finden Fliegerbombe in München Pasing

MÜNCHEN (BAYERN): Gestern Abend, 19. Juli 2015, haben zwei Sondengänger auf einem Feld hinter dem Westbad eine vermeintliche Bombe gefunden.

Die hinzugerufene Polizei und Feuerwehr zogen die Kampfmittelbeseitiger hinzu. Der Fachmann bestätigte, dass es sich bei dem gefundenen Teil um eine 250kg Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Das Gelände wurde mit Bauzaunelementen abgesperrt und von der Polizei bewacht. Heute Morgen verschaffte man sich erst Klarheit, ob sich weitere Bomben in unmittelbarer Nähe befinden. Hier hatte man zwei weitere metallische Gegenstände sondiert.

Bewohner aus Gefahrenbereich evakuiert
Diese stellten sich jedoch als Eisenschrott heraus. Der Sprengmeister legte einen Sperrring mit einem Radius von 500 Metern, gemessen von der Fundstelle fest. Das Max-Planck-Gymnasium blieb geschlossen und das Westbad wurde geräumt. Ab 10.30 Uhr begann dann die Evakuierung der Weinbergerstraße, Silberdistelstraße, Poetenwinkel, Aicherstraße, Benedikterstraße, Georg-Jais-Straße, Josef-Retzer- Straße, Maierhofstraße, Zacharias-Werner-Straße, Lackerbauerstraße, Beckerbauerstraße, Hochsimmerstraße, Schusterwolfstraße, Bauschneiderstraße, Mühlhaisstraße, Apfelkammerstraße, Perlschneiderstraße.

Für die betroffenen Bewohner war zwischenzeitlich eine Betreuungsstelle in der Turnhalle der Grundschule am Schererplatz eingerichtet worden. Ab etwa 15.00 Uhr war die Räumung beendet. Nun konnte der Sprengkörper freigelegt und zügig entschärft werden. Im Einsatz waren 120 Kräfte der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr München, 30 Helfer der Hilfsorganisationen zur Betreuung und 150 Polizisten.

Berufsfeuerwehr München

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