Nö: Unfall mit Schlepperauto: 24 Verletze

Auf der Westautobahn (A1) bei Amstetten ist Freitagfrüh, 21. August 2015, erneut ein Unfall mit einem Schlepperauto passiert. In dem Kleintransporter befanden sich mehr als 30 Menschen, 24 wurden verletzt, drei davon schwer.

Ein Reifenplatzer dürfte zu dem Unfall geführt haben. Der Kleintransporter touchierte die Mittelleitschiene und kippte um. Dabei wurden 24 Flüchtlinge verletzt, drei davon schwer. Die Polizei sprach von insgesamt 32 Personen, die aufgegriffen wurden. Es dürften aber noch mehr Menschen in dem Fahrzeug gewesen sein, einige liefen nach dem Unfall davon, möglicherweise sind auch weitere Verletzte darunter.

Laut Feuerwehr waren auch Kinder in dem Auto. Flüchtlinge seien nach dem Crash auf der Fahrbahn umhergeirrt, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Nachfolgende Kraftfahrer hätten zum Glück rechtzeitig gestoppt und so mögliche weitere Unfälle verhindert. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte aus. Im Einsatz waren ein Notarzthubschrauber, Notarzt- und Rettungswagen. Während der Landung des Notarzthubschraubers gab es eine vorübergehende Totalsperre der Richtungsfahrbahn Salzburg. Ein kilometerlanger Stau war die Folge. Die Verletzten wurden in die Landeskliniken St. Pölten und Amstetten transportiert.

Die unverletzten Flüchtlinge wurden vom Roten Kreuz auf der Bezirksstelle Amstetten betreut. Sie standen unter Schock. Nach dem Mann, der den Transporter gelenkt hatte, lief eine Fahndung. Mehrere Streifen waren ebenso eingebunden wie Diensthunde und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera, teilte der Sprecher mit.

Erst am Dienstag verunglückte ein Schleppertransport auf der Wiener Außenring-Schnellstraße (S1)

ORF.at (Text) fotokerschi.at

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