Nö: Immer mehr Angriffe auf Feuerwehr-Websites

NIEDERÖSTERREICH: Immer öfter werden die Websites von Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich gehackt. Durch diese Angriffe mussten die Websites offline genommen werden, zusätzlich wurden über die Seiten hunderte Spammails verschickt.

„Die Probleme, die sich aus den Hackerangriffen ergeben, werden immer größer“, erklärt Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Derartige Hackerangriffe gäbe es bereits einmal pro Monat. Zuletzt sei das bei den Freiwilligen Feuerwehren in Mistelbach und Zwettl passiert. „Das besondere Problem dabei ist, wenn so ein Angriff gestartet wird, sind alle Daten, Fotos und schriftlichen Unterlagen weg. Das wieder herzustellen, kostet natürlich Geld und Zeit“, so Resperger.


Feuerwehr erklärt: „Alarmsysteme nicht gefährdet“

Die Alarmsysteme der Feuerwehren oder sensible persönliche Daten könnten durch derartige Angriffe aber nicht gehackt werden, denn diese seien auf ganz anderen Systemen installiert. Die Polizei sei jedenfalls eingeschaltet worden, man habe Anzeigen erstattet, so Resperger.

Den einzelnen Feuerwehren rät der Landesfeuerwehrverband, mehr Vorsorge zu treffen, vor allem durch das Installieren von Firewalls und anderen Schutzsystemen. Grundsätzlich seien diese Angriffe aus dem Netz unverständlich, denn schließlich seien die Freiwilligen Feuerwehren doch dazu da, anderen zu helfen, umso verurteilenswerter sei diese Internetkriminalität, meint Resperger.

ORF Niederösterreich

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