Stmk: Busunfall auf der A2 Südautobahn forderte die Einsatzkräfte

Von dort schleuderte der Reisebus über alle drei Fahrstreifen, wo er gegen die linke Leitwand prallte. Schließlich konnte der Lenker den Reisebus auf dem ersten Fahrstreifen zum Stillstand bringen.
Durch den Aufprall des Reisebusses wurde auch ein Dieseltank aufgerissen, wobei dadurch mehrere Hundert Liter Diesel ausflossen und sich über die Fahrbahn verteilten sowie weiter in den Regenwasserabfluss flossen. Hier wurden seitens der eingesetzten Feuerwehren entsprechende Maßnahmen gesetzt und dadurch konnte eine Gefahr, für die Mensch und Umwelt verhindert werden. In weiterer Folge beauftragte der Chemiealarmdienst des Landes Steiermark die Reinigung der betroffenen Bereiche.

Das Rote Kreuz, welches mit einem Großaufgebot mit Helfern im Einsatz stand, musste fünf Personen mit Verletzungen unbestimmten Grades in die umliegenden Krankenhäuser bringen. Die restlichen Personen der Reisegruppe wurden in das Feuerwehrhaus nach Raaba gebracht, wo sie weiters durch das Rote Kreuz und dem Kriseninterventionsteam betreut wurden.

 

Durch die umfangreichen Aufräumarbeiten an der Unfallstelle und der Bergung entstand ein mehr als 10 Kilometer langer Rückstau auf der Südautobahn, welche während der Bergungsarbeiten mehrmals für den gesamten Verkehr gesperrt werden musste. Die eingesetzten Feuerwehren Autal, Nestelbach, Raaba, Gleisdorf und Laßnitzhöhe standen unter der Einsatzleitung von Oberbrandinspektor Roland Blindhofer (FF Autal) rund fünf Stunden im Einsatz.

Freiw. Feuerwehr Nestelbach bei Graz

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