Oö: Flammenreicher Großbrand bei Entsorgungsbetrieb in Traun

Eine Wasserversorgung musste über einen Löschbrunnen vor Ort und einen Hydranten außerhalb des Areals sichergestellt werden, da der Wasserbedarf natürlich entsprechend hoch war. Parallel wurde über mehrere Löschleitungen ein erster Löschangriff gestartet.

Sehr langwierig gestalteten sich schließlich die Löscharbeiten über rund sechs Stunden bis etwa 02:00 Uhr, da einerseits anfangs eine weitere Brandausbreitung auf angrenzende Bereiche verhindert werden musste, andererseits der gelagerte Müll aus verschiedensten Stoffen in mühevoller Arbeit mit Baggern auseinandergezogen werden musste, um vollständig abgelöscht werden zu können.

Erst nach rund sechs Stunden konnte vorerst „Brand aus“ gegeben werden, die Nachlöscharbeiten und Brandnachkontrollen zogen sich jedoch bis in den Freitagvormittag. Im Einsatz standen neben den drei Feuerwehren auch das Rote Kreuz und die Polizei. Für Einsatzleiter Brandinspektor Richard Ehrmann war „vor allem der Spagat eine Herausforderung, einerseits rasch eine gesicherte Löschwasserversorgung für den hohen Wasserbedarf sicherstellen zu können, zudem aber gleichzeitig von Beginn an eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Aus Firmenbesichtigungen vor Ort und aus der Praxis in der Vergangenheit ist uns jedoch eine gute Ortskenntnis als wesentlicher Pluspunkt zu Gute gekommen, um die Flammen verhältnismäßig rasch unter Kontrolle zu bringen“.

Freiw. Feuerwehr Traun

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