Vbg: Mehrere kleinere Einsätze bei Weltrekordfunken in Lustenau

Es war eine „heiße“ Viertelstunde im wahrsten Sinne des Wortes zu Beginn des Funkenfestes. In Lustenau war der Rekordfunken von rund 60 Metern gegen 20 Uhr angezündet worden. Nach Angaben der Polizei kam es dabei zu starkem Funkenflug. Einige Glutstücke wurden bis zu 300 Meter durch die Luft gewirbelt.

Kleinere Schäden durch Glut
Es gab einige kleine Schäden an Zelten und Autos. Die Dornbirnerstraße L 204 im Bereich Babylonkreisverkehr (Sägerstraße) bis Binsenfeldstraße wurde für eine Stunde gesperrt. So konnten betroffene Personen aus dem Publikum über die geöffneten Fluchtwege das Veranstaltungsgelände verlassen. Die Feuerwehr Lustenau benetzte angrenzende Gebäude und löschte Kleinbrände, etwa ein brennendes Gebüsch.

Feuerwehrkommandant Dietmar Hollenstein beschreibt die Lage: „Nach dem Anzünden hat sich die ganze Glut über einen Werkstättentrakt gezogen. Alle Einsatzkräfte mussten sehr schnell zusammengezogen werden, um mit einem gehörigen Wassereinsatz alle Glutpartikel in der Luft möglichst rasch abzulöschen. Also, am Anfang eine richtig hektische Viertelstunde, aber ja, es hat dann geklappt und soweit ist alles unter Kontrolle gekommen.“ Zum Funkenfest kamen nach Schätzungen über 10.000 Besucher. Der Funken war 60 Meter hoch und soll in den nächsten Tagen offiziell als größtes Lagerfeuer der Welt bestätigt werden.

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