Wien: Berufsfeuerwehr evakuiert Wohnhaus nach Verpuffung

Zahlreichen Bewohnern war der Fluchtweg durch das stark verrauchte Stiegenhaus versperrt. Die Berufsfeuerwehr Wien rief Alarmstufe 2 aus. Durch die Wucht der Verpuffung wurde eine Innentüre der Wohnung herausgerissen, Möbel begannen zu brennen. Der Wohnungsinhaber konnte sich noch aus eigener Kraft in Sicherheit bringen, die Wohnungstüre blieb aber offenstehend. Innerhalb kürzester Zeit war das gesamte Stiegenhaus verraucht.
Während die Einsatzkräfte  mit einer Löschleitung unter Atemschutz die Flammen in der Wohnung bekämpften, retteten andere Feuerwehrleute – ebenfalls unter Atemschutz – die Hausbewohner mit Fluchtfiltermasken aus ihren teilweise stark verrauchten Wohnungen über das Stiegenhaus ins Freie. An den Fenstern riefen aufgeregte Bewohner um Hilfe, sie wurden von Einsatzkräften über die Drehleiter beruhigt bis sie über das Stiegenhaus gerettet werden konnten.

Alle evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner wurden von der Berufsrettung Wien versorgt, der verletzte Wohnungsinhaber der Brandwohnung mit Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Brand war bald gelöscht, der Brandrauch wurde aus dem Wohnhaus mit Hochleistungslüftern gedrückt. Gröbere Schäden am Gebäude dürften keine entstanden sein. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen, die Herzgasse und die Quellenstraße waren  während des Einsatzes gesperrt.
Die Berufsfeuerwehr Wien stand mit 69 Kräften und 18 Fahrzeugen zwischen 22.45 Uhr und 00.00 Uhrf im Einsatz.

Berufsfeuerwehr Wien

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