Island erhöht seine Notfallbereitschaft mit landesweitem Warnsystem

Island hat die Lösung Everbridge Public Warning implementiert. Mit dem öffentlichen Alarmierungssystem von Everbridge, Spezialist für Critical Event Management (CEM), erweitert der Inselstaat die Reichweite und die Funktionen seiner nationalen Notfallwarnung.

Everbridge Public Warning ermöglicht Island, sowohl seine 360.000 Einwohner als auch die rund zwei Millionen jährlichen Besucher des Landes in Notfällen zu alarmieren. Befinden sie sich in einem Gebiet, das von einem kritischen Ereignis wie Feuer, vulkanischen Aktivitäten, extremem Wetter oder einem Terrorangriff betroffen ist, erhalten sie standortbezogen SMS-Nachrichten auf ihre Mobiltelefone.

Die Lösung von Everbridge setzt auf der vorhandenen Telekommunikations-Infrastruktur von Island auf und kann eingesetzt werden, ohne dass dafür eine Registrierung oder ein Opt-in der Empfänger erforderlich ist. Die zuständigen Behörden können sämtliche Mobilfunktelefone in den betroffenen Gebieten direkt von den lokalen Mobilfunkmasten aus erreichen. Zudem haben die Behörden die Möglichkeit, eine bi-direktionale Kommunikation zu eröffnen. Damit können sie sich bestätigen lassen, ob die Menschen in Sicherheit sind oder ihre Notrufe entgegennehmen.

Die Alarmierungslösung von Everbridge hilft Island aber nicht nur dabei, die Personen zu warnen, die sich auf seinem Staatsgebiet befinden. Auch Bürger des Landes, die sich anderswo in der Welt aufhalten, lassen sich damit erreichen. Das Außenministerium von Island kann auf diesem Weg gewährleisten, dass auch Isländer Mitteilungen und Instruktionen erhalten, die sich außerhalb ihres Landes in der Nähe eines kritischen Vorfalls befinden.

„Die neue standortbezogene Alarmierung ermöglicht uns, Informationen sehr schnell zu verbreiten”, sagt Tómas Gíslason, Deputy CEO bei 112 Iceland, Betreiber der offiziellen App für den isländischen Rettungsdienst 112. „Durch das hochskalierbare System sind wir in der Lage, große Teile der Bevölkerung binnen Minuten zu erreichen. Das kann für jeden, der sich in einem Gefahrengebiet befindet oder dort einen Angehörigen sucht, entscheidend sein. Wir erhalten aber auch viele wertvolle Informationen. Indem wir wissen, wie viele Personen sich in einem betroffenen Gebiet aufhalten, können wir das Ausmaß besser einschätzen und unsere Rettungsmaßnahmen gezielter vorbereiten.”

Der Ausbruch des Eyjafjallajökull im Süden Islands.

David Meredith, Chief Executive Officer bei Everbridge, ergänzt: „Es ist uns eine Ehre, Island bei der Weiterentwicklung seines nationalen Warnsystems zu unterstützen. Das Land stellt sicher, dass die Krisenstäbe, Ersthelfer und Einwohner oder Besucher in einem betroffenen Gebiet unverzüglich miteinander in Kontakt gebracht werden. Das macht Island zu einem Vorzeigebeispiel für bevölkerungsweite Alarmierung.”

Die Critical-Event-Management-Plattform von Everbridge wird neben Island von zahlreichen anderen lokalen, regionalen und nationalen Behörden rund um die Welt genutzt. Mehr als 500 Millionen Menschen in über 200 Ländern sind damit inzwischen erreichbar. Die spezielle Lösung Everbridge Public Warning kommt dabei neben Island auch in Australien, auf den Bahamas, in Griechenland, den Niederlanden, Schweden, Singapur und einigen der größten Bundesstaaten Indiens zum Einsatz.

Everbridge.de
(Firmeninformation)

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