D: Lkw-Lenker klemmt kopfüber in abgerissenen Fahrerhaus

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Freitagvormittag, 18. Oktober 2019, kam es in Düsseldorf zu einen schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw und einem Pkw. Dabei wurde eine Person im Lkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, wobei eine Person noch am Unfallort an ihren Verletzungen verstarb. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Um 09:21 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf ein, dass es auf der BAB 44, in Höhe der Anschlussstelle Messe, zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw gekommen sei. Aufgrund der beschriebenen Unfallmeldung alarmierte die Feuerwehrleitstelle die Kräfte der Feuerwache Lohhausen, Münsterstraße, den Führungsdienst von der Hüttenstraße sowie den Rüstzug von der Posener Str. und den Städtischen Rettungsdienst auf die BAB 44 in den Düsseldorfer Norden.

Lkw-Fahrerhaus abgerissen → Lenker kopfüber eingeklemmt

Die Unfall ereignete sich auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Düsseldorf Messe und Stokum. Beim Eintreffen der ersten Kräfte ergab sich folgendes Bild: Ein Lkw war einem anderen Lkw aufgefahren. Dabei riss das Fahrerhaus ab. Hierbei wurde der Fahrer kopfüber in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der vorausfahrende Lkw fuhr ebenfalls aufgrund des Aufpralls auf einen Pkw auf, der Fahrer Lkw und die Fahrerin des Pkw verletzten sich dabei leicht.


Keine Rettung für Lkw-Fahrer

Aufgrund des Unfallbildes wurde der Rettungshubschrauber “Christoph
9″ aus Duisburg nach alarmiert. Die direkt eingeleitete Sofort-Rettung, für den eingeklemmten Fahrer, wurde mit schweren technischen Rettungsgerät durchgeführt und dauerte ca. 30 Minuten. Trotz der eingeleiteten Wiederbelebung, verstarb der ca. 55-jährige, männliche Fahrer noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen Fahrer wurden mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, zwei weitere Personen wurden vor Ort ambulant behandelt und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Notfallseelsorger war ebenfalls an der Einsatzstelle. Für die ganzen Rettungsmaßnahmen wurde die Autobahn von der Polizei in Fahrtrichtung Velbert komplett gesperrt.

Der Einsatz war nach etwa 1,5 Stunden für die 40 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und des städtischen Rettungsdienstes beendet.

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