D: Sattelschlepper mit Elektroschrott brennt auf Rastanlage

SOTTRUM (DEUTSCHLAND): In den frühen Morgenstunden des 7. November 2019 ist ein mit Elektroschrott beladener Sattelzug an der Rastanlage Grundbergsee in Brand geraten.

Der 48-jährige Fahrer hatte am Vorabend seinen Lkw dort abgestellt und sich schlafen gelegt. Gegen 5 Uhr wurde er von einem benachbarten Kollegen geweckt und auf das Feuer am Heck seines Fahrzeuges aufmerksam gemacht. Durch das beherzte und umsichtige Handeln des 48-Jährigen konnte der brennende Sattelzug aus der Parklücke auf eine Freifläche gefahren und so die umstehenden Fahrzeuge vor dem Übergreifen des Feuers geschützt werden.

Die alarmierten Feuerwehren aus Sottrum und umliegenden Gemeinden konnten den im Vollbrand stehende Auflieger schnell oberflächlich löschen. Da rund 20.000 Kilogramm Kabel und Kunststoff im Auflieger schmoren, gestalten sich die letzten Löscharbeiten aber schwierig. Die Feuerwehr lässt derzeit den Laderaum mit einem Bagger vom Brandgut räumen, um so an tieferliegende Glutnester zu kommen und sie ablöschen zu können.

Dadurch kommt es immer wieder zu starkem Rauch, der Richtung Ottersberg und Umgebung getrieben wird. Die Polizei bittet darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Von einer Gesundheitsgefährdung ist aber nicht auszugehen. Die Lösch- und Bergungsarbeiten werden bis in die Mittagsstunden andauern. Das kann zu leichten Beeinträchtigungen an der Rastanlage führen kann. Die Polizei schätzt den entstanden Sachschaden auf etwa 60.000 Euro. Bei der Brandursache dürfte es sich nach ersten Erkenntnissen um einen Kurzschluss innerhalb des Elektronikmülls handeln.


Info des Kreisfeuerwehrverbandes Rotenburg

Seit heute Morgen um 5:16 Uhr sind Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Hassendorf, Sottrum und Stuckenborstel mit einem brennenden LKW auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Grundbergsee-Süd, in Fahrtrichtung Hamburg, beschäftigt. Zunächst kleiner gemeldet, entpuppte sich der Brand schnell als Vollbrand in einem Schubbodenauflieger, der Elektroschrott geladen hatte. Ersteintreffende Feuerwehrkräfte konnten zunächst das Heckportal des Fahrzeugs öffnen, die Rollplane auf dem Auflieger war bereits runtergebrannt.

Da das geladene Material sich als zu komprimiert erwies, ließ der Einsatzleiter, Sottrums Ortsbrandmeister Michael Kück, das eingesetzte Löschmittel auf Schaum umstellen. Weiterhin wurde schweres Gerät an die Einsatzstelle geordert, um den Elektroschrott aus dem Fahrzeug zu baggern und dann abzulöschen. Zwischenzeitlich zogen die Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum rund 600 kg Schaummittel aus diversen Standorten zusammen und ließen sich durch den Atemschutzgerätewagen des Landkreises mit weiteren Atemluftflaschen versorgen.

Vor Ort waren etwa 30 Feuerwehrleute eingesetzt, der Eigenschutz für die Kräfte wurde durch eine Rettungswagenbesatzung des Landkreises und die Schnelleinsatzgruppe Rettung gewährleistet. Da sich das Fahrzeug in einer Ecke der Rastanlage befand, mussten nur geringe Teile abgesperrt werden. Auch der fließende Verkehr auf der BAB 1 wurde nur marginal behindert. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den späten Vormittag. Eine Schadensursache und der entstandene Schaden ließen sich vor Ort noch nicht ermitteln.

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