Schweiz: Zwei Fw-Leute bei Hallenbrand in Dietikon verletzt

DIETIKON (SCHWEIZ): In einer Lagerhalle in Dietikon ist am frühen Mittwochmorgen, 5. Februar 2020, ein Brand ausgebrochen. Ein Feuerwehrmann ist während den Löscharbeiten verletzt worden. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

Kurz nach 3 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass in einer Lagerhalle im Industriegebiet Silbern ein Brand ausgebrochen sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte brachten das Feuer rasch unter Kontrolle. In der Lagerhalle waren vorwiegend Motorfahrzeuge abgestellt, welche zu einem großen Teil beschädigt wurden. Der entstandene Schaden an der Liegenschaft sowie den Fahrzeugen wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

Beinverletzung und Rauchgasvergiftung

Ein Feuerwehrmann erlitt während den Löscharbeiten Beinverletzungen und wurde mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital gebracht. Ein weiterer Feuerwehrangehöriger musste wegen dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt werden.

Die Ursache des Feuers ist zurzeit unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst in Zusammenarbeit mit der zuständigen Untersuchungsbehörde abgeklärt. Wegen des Brandes wurden die Silbernstrasse sowie mehrere Geleise aus Sicherheitsgründen für rund zwei Stunden gesperrt. In der Zwischenzeit konnten Straße und Schiene für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Dietikon, die Feuerwehren von Schlieren und Schutz & Rettung Zürich sowie ein Lösch- und Rettungszug der SBB und mehrere Rettungswagen von Schutz & Rettung Zürich und des Spitals Limmattal im Einsatz.

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