Bayern: 160 Tonnen schweres Bohrgerät in München umgestürzt

MÜNCHEN (BAYERN): Auf einer Baustelle in München ist gegen 17.00 Uhr des 23. Juni 2020 ist ein 160 Tonnen schweres Bohrgerät umgestürzt. Der 56-jährige Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt.

Passanten und Bauarbeiter beobachteten das Umkippen einer schweren Baumaschine auf ein Bürogebäude. Sofort riefen sie die 112 und schilderten das Szenario. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten schnell feststellen, dass nur der Maschinist der Baumaschine leicht verletzt war. Der 56-Jährige wurde von der Besatzung eines Notarztwagens erstversorgt und in ein Münchner Krankenhaus transportiert. Da das tonnenschwere Baugerät das Nachbargebäude beschädigt hatte, musste das Erdgeschoss des betroffenen Bereichs geräumt werden. An einem Nebengebäude wurden ebenfalls starke Beschädigungen festgestellt. Um die Standsicherheit des Gebäudes richtig beurteilen zu können, wurde die Lokalbaukommission hinzugezogen. Da die Statik des Anbaus sehr in Mitleidenschaft gezogen worden war, musste dieses geräumt und vom Technischen Hilfswerk fachgerecht abgestützt werden. Zudem verlor die Baumaschine eine erhebliche Menge Hydrauliköl, das mit großen Wannen aufgefangen wurde. Die Höhe des Sachschadens sowie der genaue Unfallhergang ist der Feuerwehr nicht bekannt, die Polizei ermittelt.

Berufsfeuerwehr München

Ein Gedanke zu „Bayern: 160 Tonnen schweres Bohrgerät in München umgestürzt

  • 22. Juli 2020 um 11:30
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    Gut, dass bei dem Umsturz des Bohrgerätes nur eine leichte Verletzung entstanden ist. In unserer Gemeinde in Bayern nehmen wir bald gesteuerte Horizontalbohrungen vor. Das ist glücklicherweise nicht mit so hohen Risiken behaftet.

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