Bayern: Astgabel lässt 6-Jährigen nicht mehr los → gute Ideen und schweres Gerät waren nötig

MÜNCHEN (BAYERN): Am Dienstagnachmittag, 8. September 2020, verklemmte sich ein sechsjähriger Bub in München so unglücklich in einem Baum, dass auch der Einsatzleiter der Feuerwehr kurzzeitig ins Schwitzen kam.

Ein Baum auf dem Spielplatz war für den Jungen so reizvoll, dass er sich aufmachte, ihn hinaufzuklettern. Im unteren Bereich des Baumes rutschte der Bub ab und verkeilte sich mit dem Ellenbogen des linken Armes in einer Astgabel. Nachdem die Betreuerin des Buben versucht hatte, ihn zu befreien und dies misslang, informierte sie die Integrierte Leitstelle und bat um Hilfe. Als ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Rettungswagen am Spielplatz ankamen, war schnell klar, dass gute Ideen und schweres Gerät gefragt waren.

Großes Werkzeug nötig

Durch die Verwachsungen der Astgabel war ein Befreien ohne großes Werkzeug der Feuerwehr nicht mehr möglich. Mit Hilfe mehrerer Geräte – Bügelsäge, Säbelsäge, elektrische Kettensäge und ein hydraulischer Spreizer wurden verschiedene Äste um den Jungen herum in kleinen Stücken abgetragen, Faserschnitte gesetzt und zu guter Letzt die stark gekürzte Astgabel mit einem Spreizer auseinandergedrückt.

Als der Bub befreit war, übernahm die Besatzung des Rettungswagens die weitere Versorgung. Eine kurze Behandlung vor Ort reichte aus; eine Verletzung konnte nicht festgestellt werden. Glücklich konnte der Sechsjährige seiner Betreuerin übergeben werden.

Berufsfeuerwehr München

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