Bayern: Bus in München weicht Passanten aus …

MÜNCHEN (BAYERN): Die Feuerwehr ist am Sonntag früh, 20. September 2020, zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. An der erst vor kurzem fertiggestellten Bus- und Tramhaltestelle Romanplatz kam es zu einem Ausweichmanöver eines MVV- Buses.

Der 63- jährige Busfahrer fuhr von der Arnulfstraße kommend in die Haltestelle ein, als plötzlich eine Person vor dem Fahrzeug auftauchte. Um eine Kollision mit dem Passanten zu verhindern, wich der Busfahrer geistesgegenwärtig aus und lenkte das Fahrzeug auf ein Trenngitter, das sich zwischen den beiden Fahrspuren befand. Die Folge daraus war, dass der Bus auf circa 5 Meter Länge auf dem Metallgitter aufsaß und den Fahrer im Beinbereich erfasste. Bereits bei Eintreffen der Feuerwehr war der verletzte Fahrer mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht worden.

Gemeinsam mit den Beschäftigten der MVG konnte das Metallgitter, dass sich teilweise in den Innenraum gebohrt hatte, entfernt werden. Der Bus wurde anschließend von der MVG in eine Werkstatt gebracht. Der Feuerwehr ist nicht bekannt, ob sich zum Zeitpunkt des Unfalls Passagiere im
Fahrgastraum befanden. Bei dem Unfall entstand ein erheblicher Schaden sowohl am Bus als auch an dem neu errichteten Abtrenngitter. Die Höhe ist jedoch nicht bekannt.

Berufsfeuerwehr München

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