D: Feuer in Erdgeschoß-Wohnung eines dreigeschossigen Hauses in Stuttgart

STUTTGART (DEUTSCHLAND): Um 21:49 Uhr des 20. Dezember 2020 meldete ein aufmerksamer Nachbar über den europaweiten Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in Stuttgart. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, sowie des Medizinischen Rettungsdienstes.

Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge um 21:54 Uhr drang dichter Rauch aus mehreren Fenstern im Erdgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses, auch der Treppenraum war verraucht. Der Bewohner der Brandwohnung befand sich vor der Wohnung.

Der Bewohner wurde ins Freie gebracht und durch die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch erstversorgt. Parallel hierzu wurden Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Zwei Trupps drangen mit je einem Löschrohr und unter Atemschutz zum Brandherd vor. Um eine weitere Rauchausbreitung im Treppenraum zu verhindern, wurde ein mobiler Rauchverschluss eingesetzt. Zusätzliche Trupps unter Atemschutz kontrollierten die weiteren Wohnungen. Die Bewohner wurden ebenfalls ins Freie gebracht. Zusammen mit Kräften der Polizei wurde auch das Nachbarhaus geräumt.

Um 22:19 Uhr war das Feuer gelöscht, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch bis 23:30 Uhr. Der Brandbereich wurde mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und diese abgelöscht. Das Gebäude wurde mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Nur die Brandwohnung selbst ist unbewohnbar.

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