Norwegen: Mehrere Häuser von riesigen Erdrutschen in Gjerdrum erfasst

GJERDRUM (NORWEGEN): In der Gemeinde Gjerdrum in Viken hat es am 30. Dezember 2020 einen schweren Erdrutsch gegeben. Nach Angaben des Bürgermeisters wurden 150-200 Menschen evakuiert und mindestens sechs Personen ins Krankenhaus gebracht. Per 3. Hänner 2020 wurden sieben Tote gefunden.

“Die Situation ist sehr dramatisch. Bekanntlich hat es einen großen Erdrutsch gegeben, und wir sind dabei, die Bewohner aus der Gegend zu evakuieren”, sagte Bürgermeister Anders Stensen am Mittwochmorgen gegenüber der VG. Er sagt, dass mindestens 150-200 Menschen evakuiert wurden.

“Einige von ihnen haben ihr Zuhause verloren, und natürlich haben sie es sehr schwer. Es gibt viele, die sehr traurig und ängstlich sind. Einige von ihnen wurden von den Einsatzkräften vorübergehend im Rathaus aufgenommen, aber sie wurden dann in ein nahe gelegenes Hotel gebracht, wo sie besser betreut werden”, sagte der Bürgermeister.

Die Polizei im Osten erhielt um 3.59 Uhr Berichte über die Erdlawine in Der Gemeinde Gjerdrum in Viken und mehrere Wohnungen wurden von der Lawine erfasst. “Wir können bestätigen, dass die Verletzten mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht wurden”, sagte der Einsatzleiter am frühen Mittwochmorgen.

Sieben Tote gefunden

Vier Tage nach einem heftigen Erdrutsch im Süden Norwegens haben die Rettungskräfte mittlerweile sieben Todesopfer im Katastrophengebiet gefunden. Am Sonntag, 3. Jänner 2021, entdeckten die Rettungskräfte drei weitere ums Leben gekommene Personen, darunter eine Zweijährige und ihren Vater. Drei Menschen wurden am Abend weiter vermisst.

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