D: Großfeuer in Gewerbekomplex in Mülheim an der Ruhr → über 300 Kräfte im Einsatz

MÜLHEIM AN DER RUHR (DEUTSCHLAND): Seit dem frühen Morgen des 8. Februar 2021 brennt in Mülheim an der Ruhr ein großer Gewerbekomplex. Zur Ablösung der rund 250 Einsatzkräfte vor Ort rücken nun 144 Feuerwehrleute aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann und aus Düsseldorf an.

In Mülheim an der Ruhr brennt seit Montagmorgen ein rund 120.000 Quadratmeter großer Gewerbekomplex im Stadtteil Mülheim-Speldorf. Dort sind derzeit rund 250 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. Da diese sich noch mehrere Stunden hinziehen werden, hat die Feuerwehr Mülheim frühzeitig Unterstützung angefordert.

Nach einem landesweit vorgeplanten Konzept werden seit dem Morgen 144 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann und aus Düsseldorf zusammengestellt, um die Feuerwehrleute in Mülheim vor Ort abzulösen. Treffpunkt der rund 30 Einsatzfahrzeuge ist der Messe Parkplatz in Düsseldorf-Stockum. Von dort fährt der geschlossene Verband dann in Richtung der Feuerwache in Mülheim an der Ruhr. Danach erfolgt die Ablösung der Einsatzkräfte an der Brandstelle.

Bereits seit vielen Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen festgelegte Konzepte zur überörtlichen Unterstützung bei Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätzen. Diese kann von allen Feuerwehren angefordert werden und findet regelmäßig Anwendung bei Großeinsätzen.

Bereits im Jahr 2020 unterstütze die sogenannte Feuerwehrbereitschaft vier mit Feuerwehrleuten aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann und Düsseldorf zweimal bei einem Wald- und Heidebrand im Kreis Viersen. Auch die Feuerwehr Düsseldorf hatte im Januar 2020 einer Evakuierung im Rahmen einer Kampfmittelentschärfung im Stadtteil Derendorf Unterstützung aus dem gesamten Ruhrgebiet erhalten.

Aktuell befinden sich die Einheiten auf dem Weg nach Mülheim. Aus Düsseldorf unterstützen zu den Kräften des Standorts Flughafenstraße vor allem die Freiwilligen Feuerwehren Angermund und Garath sowie der Technik- und Kommunikationszug der Freiwilligen Feuerwehr. Zur Versorgung der Einsatzkräfte begleiten ebenfalls Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes aus Düsseldorf den Verband. Bereits vorab ist ein Messfahrzeug des Umweltschutzzuges der Freiwilligen Feuerwehr nach Mülheim abgerückt, um vor Ort mit anderen Feuerwehren Messungen durchzuführen.

Verstärkende Ablöse ist angerückt.

Info der Feuerwehr Ratingen

In Mülheim an der Ruhr brennt seit Montagmorgen ein großer Gewerbekomplex. Dort sind derzeit rund 250 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. In der Nacht hat die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr umfassende Unterstützung angefordert. Unter anderem wurde nach dem Landeskonzept für vorgeplante überörtlicher Hilfe die Bereitschaft 4, bestehend aus Einheiten der Feuerwehr Düsseldorf sowie der Feuerwehren in den Kreisen Mettmann und Neuss alarmiert.

Nach Konzept trafen sich die Kräfte aus dem Kreis Mettmann zunächst auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen. Nach Zusammenstellung wurden die Einheiten auf den Messeparkplatz Düsseldorf verlegt und mit den Einheiten aus Düsseldorf und Neuss zusammen geführt. Danach wurde die Bereitschaft aus Bereitschaftsführung, vier Löschzügen und einem Logistikzug geschlossen nach Mülheim verlegt, um die Feuerwehrleute in Mülheim vor Ort abzulösen.

Vorgeplante Überörtliche Hilfe der Feuerwehr – 3. Feuerwehrbereitschaft der Bezirksregierung Düsseldorf unterstützt in Mülheim an der Ruhr

Zur Unterstützung der Feuerwehr Mühlheim an der Ruhr bei einem Großbrand in einem ehemaligen Supermarkt ist heute um 17:00 Uhr die Feuerwehrbereitschaft 3 der Bezirksregierung Düsseldorf mit Einheiten aus Mönchengladbach, dem Kreis Viersen und Krefeld ins Ruhrgebiet ausgerückt. Die Einsatzkräfte werden Einheiten aus Düsseldorf, dem Kreis Mettmann und dem Kreis Neuss ablösen, die seit heute Morgen an der Einsatzstelle tätig sind und die Feuerwehrleute aus Mühlheim abgelöst bzw. unterstützt haben.

Um 16:00 Uhr begannen die alarmierten Löschzüge vom Niederrhein sich auf der Hauptfeuer- und Rettungswache in Krefeld zu sammeln. Dort wurden sie zu einem großen Verband zusammengestellt und rückten dann als geschlossene Marschkolonne gemeinsam ins Ruhrgebiet aus. Unterstützt werden sie von Katastrophenschutzeinheiten des MHD und des DRK. Der Großbrand in Mülheim an der Ruhr war in der Nacht von Sonntag auf Montag in einem ehemaligen Supermarkt ausgebrochen.

Mehrere Hundert Einsatzkräfte kämpfen seit vielen Stunden bei eisigen Temperaturen gegen die Flammen und müssen regelmäßig abgelöst und ausgetauscht werden. Die erwartete Einsatzzeit für die dritte Bereitschaft beträgt ca. 12-16 Stunden, so dass die Feuerwehrkräfte vom Niederrhein voraussichtlich die ganze Nacht über im Einsatz sein werden.

Überörtliche Hilfe in Mülheim an der Ruhr – Feuerwehr Düsseldorf unterstützte zusammen mit Einsatzkräften aus Neuss und Mettmann bei Großbrand

Die Feuerwehrbereitschaft vier aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann und der Landeshauptstadt Düsseldorf ist am frühen Abend aus Mülheim an der Ruhr zurückgekehrt. Die rund 150 Einsatzkräfte unterstützen bei den Löscharbeiten eines rund 100 mal 150 Meter großem Gewerbeobjekts im Stadtteil Mülheim-Speldorf.

Einige Einsatzkräfte stellten zusammen mit Einheiten der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr den Feuerwehrgrundschutz für die Stadt Mülheim sicher. Zusätzlich zu den Einheiten für die Löscharbeiten war für rund acht Stunden ein Messfahrzeug mit Einsatzkräften des Umweltschutzzuges der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit anderen Messeinheiten aus Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Außerdem rückten gegen kurz vor acht Uhr am Morgen zehn weitere Einsatzkräfte des Technik- und Kommunikationszuges mit einer mobilen Notstromersatzanlage und geschultem Fachpersonal nach Mülheim an der Ruhr aus. Jedoch wurde das mobile Aggregat nicht benötigt, sodass am frühen Montagmittag die Einsatzkräfte wieder an ihrem Standort in Düsseldorf zurück waren. Nach gut 14 Stunden löste die Feuerwehrbereitschaft drei bestehend aus Feuerwehreinheiten des Kreises Viersen sowie der Städte Krefeld und Mönchengladbach die Einsatzkräfte aus Düsseldorf, Neuss und Mettmann in Mülheim an der Ruhr ab.

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