D: Sprinklerleitung in Bekleidungshaus geborsten, Wasser läuft aus den Verkaufsräumen

ESSEN (DEUTSCHLAND): Am Nachmittag des 14. Februar 2021 rückte die Feuerwehr Essen zu einem automatischen Brandmelderalarm eines in der Stadtmitte ansässigen Modehauses aus. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass die Auslösung durch einen Schaden an der Sprinkleranlage des Gebäudes verursacht worden war.

Eine unbekannte Menge Wasser trat aus, lief durch die Verkaufsräume und suchte sich den Weg aus dem Laden hinaus auf die Kettwiger Straße, wo es unmittelbar gefror. Feuerwehrleute sperrten den Wasserfluss an der Sprinklerzentrale ab. Eine verantwortliche Mitarbeiterin des Hauses übernahm die Einsatzstelle gegen 18.20 Uhr. Die Essener Entsorgungsbetriebe streuten die betroffene Fläche der Kettwiger Straße mit Salz ab. Die Schadenursache und die Höhe des Sachschadens sind unbekannt. Verletzt wurde niemand.

Eine Sprinkleranlage ist eine automatische Löschanlage, die durch die Abgabe von Wasser Entstehungsbrände löschen soll. Große Verkaufs- oder Lagerflächen können, je nach Anforderung, mit einer entsprechenden Anzahl von Sprinklerköpfen ausgestattet sein. Der Sprinklerkopf ist in der Regel mit Glasfässchen verschlossen. Bei Erreichen einer festgelegten Temperatur bersten die Fässchen und das Wasser tritt aus. Dabei können pro Sprinkler bis zu 100 Liter Wasser pro Minute fließen. Der Druckabfall im Sprinklersystem wird über die automatische Brandmeldeanlage (BMA) zur Feuerwehr als Alarm übertragen. Erst vor Ort stellen die Kräfte fest, warum die BMA ausgelöst hat und können dann entsprechende Maßnahmen ergreifen.

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