Schweiz: Brennender Sattelschlepper im Aeschertunnel auf der A 3 → hoher Schaden auch an Infrastruktur

AESCH (SCHWEIZ): Bei einem Lastwagenbrand auf der A3 im Aeschertunnel, ist am Freitag, 5. März 2021, am Fahrzeug Total- und an der Tunnelinfrastruktur hoher Sachschaden entstanden.

Kurz nach 8.15 Uhr entdeckte eine zivile Patrouille der Kantonspolizei einen auf dem Pannenstreifen stehenden, brennenden Sattelschlepper. Umgehend veranlassten die Polizisten via Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Sperrung des Tunnels und leiteten vor Ort die ersten Hilfe- und Rettungsmaßnahmen ein. Der Lastwagen stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Dank dem schnellen Eingreifen der Rettungskräfte wurde der Brand rasch gelöscht.

Wegen der starken Hitzeentwicklung musste auch die Tunneldecke gekühlt werden. Sechs Personen, die sich während des Brandes im mit Rauch gefüllten Bereich des Tunnels aufhielten, wurden wegen möglicher Rauchgasvergiftungen durch die Sanität vor Ort medizinisch versorgt. Es musste niemand hospitalisiert worden. Der Sattelschlepper ist durch den Brand völlig zerstört worden. Für die Brandermittlung wurde das Fahrzeug nach dem Löschen aus dem Tunnel gezogen und mit einem Tieflader abtransportiert.

An der Tunnelröhre Fahrtrichtung Chur entstand durch das Feuer ebenfalls erheblicher Sachschaden. Bis zum Abschluss der Instandstellungsarbeiten wird der Verkehr im Tunnel einspurig, auf der Gegenfahrbahn, geführt. Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich, die Stützpunktfeuerwehr Dietlikon, Rettungsteams von Schutz & Rettung und vom Spital Limmattal sowie ein Notfallarzt im Einsatz.

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