Tirol: 65-Jähriger in Längenfeld nach fünf Stunden aus Lawine gerettet

LÄNGENFELD (TIROL): Am 2. April 2021, gegen 12:10 Uhr kam es im Gemeindegebiet von Längenfeld, Gries, auf dem präparierten Weg von Gries in Richtung der Sulztalm zu einem Lawinenunfall. Dabei wurde ein 65-jähriger Österreicher verschüttet.

Im Zuge eines groß angelegten Sucheinsatzes, der wegen zunehmender Lawinengefahr und der Gefahr von Nachlawinen unterbrochen werden musste, konnte der Verschüttete nach ca. 5 Stunden aufgrund des “Anschlagens” eines Lawinenhundes im Lawinenkegel aus ca. 1 Meter Verschüttungstiefe von den Einsatzkräften gerettet werden.

Er verfügte über eine große Atemhöhle und war bei der Rettung bei Bewusstsein. Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte und der anwesenden Notärztin wurde er in das KH Innsbruck geflogen. Der Grad der Verletzung ist derzeit nicht bekannt. Nach Abschluss der Erhebungen wird ein Bericht der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Eingesetzte Kräfte: 2 Notarzthubschrauber und 1 Polizeihubschrauber, 40 Mann der Bergrettung Gries und Längenfeld, drei Lawinenhunde und deren HundeführerAlpinpolizei

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