Undercover in Nordkorea: Zwei Dokus in ZDFinfo, ZDF, 3sat

In einer zehnjährigen Geheimmission begaben sich zwei Männer in eines der gefährlichsten Regime der Welt, um Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffen- und Drogenhandel zu beweisen. Es gelang ihnen, über die “International Korean Friendship Association” in die höchsten Kreise der Diktatur vorzudringen.

Mit versteckten Kameras dokumentieren sie ihre Verhandlungen über den Bau einer illegalen Waffenfabrik in Uganda. Die zweiteilige Dokumentation “Der Maulwurf – Undercover in Nordkorea” ist am Dienstag, 6. April 2021, 20.15 Uhr und 21.15 Uhr, erstmals in ZDFinfo zu sehen. Die jeweils knapp 60-minütigen Filme von Mads Brügger stehen bereits ab Donnerstag, 1. April 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Das ZDF sendet die beiden Dokus mit den Folgentiteln “Freunde von Kim Jong Un” und “Dunkle Waffengeschäfte” in der Nacht vom 7. auf den 8. April 2021 um 0.45 Uhr und 1.45 Uhr. In 3sat ist der Zweiteiler am Mittwoch, 14. April 2021, 20.15 Uhr und 21.15 Uhr zu sehen.

Der arbeitslose dänische Koch Ulrich Larsen trat an den investigativen Filmemacher Mads Brügger heran, weil er Nordkoreas illegale Machenschaften in einem Film enthüllen wollte, für den er selbst mit geheimer Kamera filmte. Die erste Folge “Freunde von Kim Jong Un” schildert, wie er von 2011 bis 2017 schrittweise die dänische und internationale “Korean Friendship Association” (KFA) infiltrierte und dort die Aufgabe bekam, Investoren für Nordkorea zu finden.

Der Filmemacher erfand dafür einen finanzkräftigen Investor, Mr. James, der als norwegischer Öl-Milliardär auftreten und Waffen und Drogen von Nordkorea ordern sollte. Nach einem Crashkurs in der Kunst der Spionage gelang es den beiden Amateur-Agenten, einen Vertrag über einen Waffendeal mit Nordkorea zum Abschluss zu bringen. Doch dann drohte der dänische Koch aufzufliegen.

Folge zwei “Dunkle Waffengeschäfte” dokumentiert die Zeit von 2017 bis 2020. Nachdem der Maulwurf Ulrich Larsen einen Check auf Wanzen durch den KFA-Präsidenten Alejandro Cao de Benós überstanden hatte, trieb er mit seinem Komplizen Mr. James das vermeintliche große Waffengeschäft mit Nordkorea voran. Sie reisten mit koreanischen Offiziellen nach Uganda, um dort den Bau einer Waffenfabrik in die Wege zu leiten.

Annie Machon, eine ehemalige Mitarbeiterin des britischen Nachrichtendienstes MI5, ordnet in der zweiteiligen Doku zusammen mit dem “Maulwurf” und Mr. James die Ereignisse ein.

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