Oö: 9 Feuerwehren bei Wohnhausbrand in Wallern an der Trattnach

WALLERN (OÖ): Neun Feuerwehren stehen per 18.30 Uhr des 7. Juni 2021 bei einen Wohnhausbrand in Wallern an der Trattnach (Bezirk Grieskirchen) im Einsatz. Alarmzeit war um 16.51 Uhr.

Die Einsatzkräfte von neun Feuerwehren, die Feuerwehr löste Alarmstufe 3 aus, des Rettungsdienstes und der Polizei stehen zur Stunde bei einem in Brand stehenden Wohnhaus in Wallern an der Trattnach im Einsatz.

Der Brand betrifft den den Dachstuhl sowie den oberen Bereich des Einfamilienhauses. Durch einen Innenangriff sowie über die Drehleiter musste versucht werden, den Brand im Dachbereich einzudämmen.

Eine Person wurde bei dem Brand leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt.

Pressefotos Laumat.at

Meldung der Polizei

Am 7. Juni 2021 um 16:30 Uhr dürfte lt. Angaben eines 62-jährigen Hausbesitzers ein Luftkompressor in dessen Haus mehrmals einen Kurzschluss verursacht haben. Der Mann drückte den mehrfach gefallenen FI-Schutzschalter im Schaltkasten des Hauses zweimal nach oben, um den Stromkreis wieder zu schließen. Als dieser nach dem zweiten Mal den FI wieder aktivierte, bemerkte er, dass der Kompressor im 1. Stock einen Brand ausgelöst habe.

Der Mann versuchte noch, den Brand mit dem Gartenschlauch zu löschen, was jedoch misslang. Durch den Brand entstand ein erheblicher Sachschaden am Haus, als auch an der Garage. Der Brand wurde von insgesamt neun Feuerwehren gelöscht. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.

Nachtrag der Polizei am 8. Juni

Am heutigen Tag wurde im Zusammenwirken der Ermittlungsbeamten des LKA OÖ mit dem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ die Brandstelle begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass ein elektrischer Defekt im Bereich eines im Dachgeschoß aufgestellten Kompressors brandursächlich sein dürfte. Das Haus wurde durch den Brand beinahe gänzlich zerstört und ist nicht mehr bewohnbar.

Der Hauseigentümer wurde bei einem Löschversuch durch ein herunterfallendes brennendes Holzscheit leicht verletzt. Weitere Personen bzw. Nachbarobjekte waren zum Zeitpunkt des Brandverlaufes nicht gefährdet.

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