D: Fachhelfer der Bergungsgruppen packen bei der Hochwasser-Schadensbeseitigung an

NORDRHEIN-WESTFALEN | RHEINLAND-PFALZ (DEUTSCHLAND): Am Wochenende (24. / 25. Juli 2021) hat das THW aus Bayern insgesamt acht Bergungsgruppen in die Schadensgebiete in den Bereich Euskirchen in Nordrhein-Westfalen und Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz entsandt. Vier weitere Bergungsgruppen wurden per 28. Juli 2021 entsandt.

Die Einsatzkräfte und die Ausstattung der Bergungsgruppen sind auf die Bewältigung eines möglichst breiten Aufgabenspektrums ausgerichtet. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt aktuell auf der Unterstützung von Räum- und Sicherungsarbeiten.

Die Einsatzkräfte befreien etwa Bäche und Wasserläufe von umgestürzten Bäumen und anderen Hindernissen, so dass das Wasser im Fall erneuter Regenfällen möglichst kontrolliert und schadlos abfließen kann. Sie zerkleinern Trümmer, beseitigen umgestürzte Bäume, mitgerissene Leitplanken oder Verkehrszeichen, um weitere Gefahren zu reduzieren.

Sie unterstützen beim Beräumen betroffener Gebäude und Keller, sie errichten Stege um, neu aufgerissene Gräben zu überwinden und Gebäude zugänglich und Wege passierbar zu machen. Um leckgeschlagene Heizöltanks bergen zu können, schaffen die Einsatzkräfte Mauerdurchbrüche und um einsturzgefährdete Gebäude zu sichern, werden Abstützungen errichtet. Auch zur Suche nach Gefahrstoffen, freigespülter Weltkriegsmunition und Tierkadavern wer die Einsatzkräfte der Bergungsgruppen eingesetzt.

Beim Aufbau neuer Freileitungen unterstützen die Einsatzkräfte der Bergungsgruppen die Telekommunikationsunternehmen, um möglichst schnell wieder Telekommunikation zu ermöglichen.

Das THW aus Bayern ist damit mit insgesamt 510 Einsatzkräften und seit 12 Tagen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Schwerpunkt des THW-Einsatzes ist die Wiederherstellung kritischer Infrastruktur. Das THW wird den Einsatz auch in den kommenden Wochen nachhaltig weiterführen.

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