Sbg: Vollbrand eines kleinen als Ferienhaus genutzten Bauernhofes in Bischofshofen → Alarmstufe 4

BISCHOFSHOFEN (SBG): Am frühen Morgen des 1. August 2021 wurden die Feuerwehren Werfenweng, Pfarrwerfen, Werfen und Bischofshofen zu einem Dachstuhlbrand bei einem Nebengebäude der Hochmaisalm im Gemeindegebiet Bischofshofen alarmiert. Da die Hochmaisalm nur über das Gemeindegebiet Werfenweng zugänglich ist, wurde durch die Feuerwehr Werfenweng der Erstangriff vorgenommen. Bereits bei der Anfahrt wurde durch den Einsatzleiter Werfenweng OBI Markus Huber wegen der Wasserknappheit im Gebiet die höchste Alarmstufe 4 ausgerufen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hat sich die Schadenslage bereits zu einem Vollbrand entwickelt. Die sich im Haus befindlichen Personen konnten sich selbst aus dem Gebäude retten. Eine Herausforderung stellte die Herstellung der Wasserversorgung dar, da im Einsatzgebiet keine Speicherseen oder Bäche mit ausreichend Wasser vorhanden waren. Aus diesem Grund wurde durch die Feuerwehren eine rund 1,2km lange Zuleitung gelegt, um die Wasserversorgung herzustellen.

Die Feuerwehren Werfenweng, Pfarrwerfen, Werfen und Bischofshofen konnten den Vollbrand in Folge rasch unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf die anliegenden Nebengebäude konnte durch die Feuerwehren verhindert werden, das betroffene Gebäude wurde jedoch total zerstört.

Im Einsatz befanden sich zudem die Feuerwehr St. Johann im Pongau mit dem Einsatzleitfahrzeug, BFK Lbd-Stv. Robert Lottermoser, Polizei, Rettung. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Meldung der Polizei

In einem kleinen Bauernhaus in Bischofshofen, das als Ferienhütte vermietet wird brach am 1. August 2021 gegen vier Uhr morgens ein Brand aus. Die eingemietete Urlauberfamilie wurde durch einen lauten Knall geweckt und konnte den Brand im Haus wahrnehmen.

Zur Zeit des Brandausbruchs herrschte in der Region ein starkes Gewitter. Erste Löschversuche scheiterten und die Familie verständigte die Einsatzkräfte. Auf Grund der abgelegenen Lage des Gebäudes gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Vollbrand des Holzhauses konnte schließlich unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden. Als Brandursache stellten die Ermittler einen Zusammenhang mit dem Gewitter bzw. Blitzschlag fest.

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