So schützen Sie Ihr Zuhause vor Brandgefahr

Hört man von Bränden in Wohnhäusern, so ist der erste Gedanke häufig etwas ungläubig: “Wie kann denn so etwas überhaupt geschehen? Ich habe keine Brandgefahrstellen in meinem Haus, so etwas könnte mir nicht passieren.” Viel zu oft vergessen wir jedoch, dass Brandursachen und Brandherde in wirklich jedem Umfeld entstehen können und tatsächlich niemand davor gefeit ist.

Neben technischen Ursachen können auch Unachtsamkeit, große Spannung und Ablenkung dafür sorgen, dass man nicht merkt, wie ein Brand in einem anderen Teil des Hauses oder einem anderen Bereich der Wohnung entsteht. Stellen Sie sich vor, sie haben gerade im Online Casino Freispiele ohne Einzahlung erhalten und stecken mitten in einem der besten Games des Jahres, oder Sie sitzen gerade wie gefesselt vorm Fernseher, in dem der neueste Streifen Ihres Lieblingsschauspielers läuft. Da kann es schon einmal passieren, dass man die Welt rund um sich herum vergisst.

Infos zum Brandschutz sind somit Infos, von denen wirklich jeder profitieren kann. Um Ihnen zu zeigen, wie auch Sie ihr Zuhause in Zukunft vor Brandgefahr schützen können, mit welchen simplen Tipps Sie einen sehr großen Unterschied in puncto Brandschutz machen und was es sonst bezüglich der Brandgefahr in den eigenen vier Wänden zu beachten gibt, haben wir im Folgenden einige simple Infos und Tipps für Sie vorbereitet. Jetzt weiterlesen und Brandgefahr vorbeugen!

Das sind die häufigsten Brandursachen

Bevor wir uns mit den Tipps und Tricks für ein sicheres und brandgeschütztes Zuhause befassen, werfen wir einen Blick auf die häufigsten Brandursachen. Während einige potentielle Gefahrenstellen sehr offensichtlich sind, sorgen andere für eine kleine Überraschung. Nicht immer ist uns nämlich auch wirklich klar, wo Hausbrände tatsächlich ihre Ursachen haben.

Elektrizität im Zentrum der Aufmerksamkeit

Der häufigste Grund für Brände liegt in der Elektrizität, genauer gesagt in der unsachgemäßen Verwendung von Geräten und Steckdosen sowie in veralteten oder defekten Geräten. Eine unsachgemäße Verwendung ist dabei übrigens nicht immer offensichtlich. Wer beispielsweise Elektrogeräte wie TV oder PC konstant im Standby Modus laufen lässt, riskiert bei dieser unsachgemäßen Verwendung eine Überhitzung, einen Kurzschluss und einen daraus folgenden Brand.

Wesentlich häufiger liegt das Problem allerdings in der Verwendung von Mehrfachsteckdosen, die gerne durch Adapter und Aneinanderreihungen überlastet und zu einem immens gefährlichen Brandherd werden können. Außerdem gilt: Je älter Elektrogeräte sind, desto größer ist das Risiko eines Defekts und eines daraus entstehenden Brandherdes.

Offenes Feuer – Hauptrisikofaktor Nummer zwei

Der zweite Risikofaktor, der für viele etwas offensichtlicher ist, ist das offene Feuer in den eigenen vier Wänden. Kein Wunder also, dass in der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit überdurchschnittlich viele Hausbrände bekämpft werden müssen. Neben Kerzen sind außerdem Zigaretten ein häufiger Brandverursacher von Wohnungsbränden.

Übrigens: Wer wissen möchte, wie ein Brand tatsächlich entsteht, kann das in einfacher Form auf der Ratgeberseite von Ergo zum Thema Brandschutz nachlesen. Wir wollen uns nun jedoch direkt mit wichtigen Tipps und Tricks zur Vermeidung der Brandgefahr in den eigenen vier Wänden befassen.

So schützen Sie Ihr Heim – 5 einfache Tipps

Natürlich möchte niemand gerne die eigenen vier Wände in Flammen aufgehen sehen und doch passiert es immer wieder. Die Statistiken des DFV (Deutscher Feuerwehrverband) zeigen es eindeutig. Mit rund 200.000 Hausbränden pro Jahr in Deutschland haben die Feuerwehren unseres Landes mehr als genug zu tun. Auch die Todesrate scheint erschreckend, ist angesichts der vielen potentiellen Brandherde allerdings durchaus nachzuvollziehen. Mehrere hundert Menschen sterben jährlich durch Feuer und Rauch.

Gründe, sich selbst und das eigene Zuhause zu schützen, gibt es also genug. Glücklicherweise gibt es auch fast ebenso viele hilfreiche und dennoch simple Tipps, mit denen Sie sich und Ihr Zuhause schützen können.

Tipp 1: Die häufigsten Brandursachen kennen

Haben Sie bis hierher gelesen, so haben Sie diesen Tipp eigentlich bereits beherzigt. Die häufigsten Brandursachen zu kennen, ist nämlich die Grundlage für eine erfolgreiche Vermeidung von Haus- und Wohnungsbränden. Interessant ist außerdem, dass die meisten Brände zwischen 19 Uhr und 7 Uhr entstehen, Menschen in der Regel also im Schlaf vom Feuer überrascht werden.

Tipp 2: Rauch- und Feuermelder installieren und warten

Während es in neuen Gebäuden Pflicht ist, sind viele Altbauten und Häuser aus vergangenen Jahrzehnten nicht automatisch immer auch mit einem Rauchmelder ausgestattet. Haben Sie also noch keinen Feuermelder in der Wohnung, dann ist es höchste Zeit. Diese kleine Investition kann Sie nämlich vor immens großen Schäden bewahren. Mindestens ebenso wichtig ist es, die Rauchmelder zu warten und darauf zu achten, dass die Batterien nicht leer sind, sondern ersetzt werden, bevor die Funktionsfähigkeit des Geräts beeinträchtigt ist.

Tipp 3: Offenes Feuer vermeiden

So romantisch Kerzen auch sein mögen, die Romantik geht schnell verloren, wenn sie zu einem gefährlichen Brandherd werden. Wer nicht vollständig auf Kerzen verzichten möchte, sollte zumindest immer auf eine feuerfeste Unterlage achten. Das gilt auch dann, wenn Sie denken, dass Sie die Kerze ohnehin nicht aus den Augen lassen werden!

Mit Zigaretten als zweithäufigste Ursache von Bränden aus offenem Feuer sind Raucher besonders gefährdet, in eine Brandsituation innerhalb der eigenen vier Wände zu kommen. Vorsicht ist hier der einzige Weg (abgesehen von einer komplett rauchfreien Wohnung), um das Brandrisiko zu verringern.

Tipp 4: Schalten Sie nicht verwendete Geräte aus

Besser noch, trennen Sie Geräte, die Sie nicht (häufig) verwenden, ganz einfach vom Netz. So kann nicht nur einem Brand im Falle des Gerätedefekts vorgebeugt werden, sondern auch das Risiko einer Überlastung (siehe Tipp 5) einfacher vermieden werden. Da es durchaus anstrengend sein kann, alle Geräte, die nicht verwendet werden, auch tatsächlich immer auszuschalten oder vielleicht sogar vom Netz zu trennen, sind Mehrfachsteckdosen inzwischen meist mit einem einfachen Kippschalter ausgestattet, mit dem Sie mit einem Handgriff die Stromversorgung zu allen verbundenen Geräten unterbrechen können.

Tipp 5: Achten Sie auf die Leistungsgrenze von Steckdosen

Jede Steckdose und auch jede Mehrfachsteckdose hat eine Leistungsgrenze, die nicht überschritten werden darf, möchte man eine sichere und problemlose Funktionsweise gewährleistet wissen. Eine Information, die für viele zwar nicht unbedingt neu ist, die wir allerdings gerne in die hintersten Bereiche unseres Bewusstseins verdrängen, immerhin scheint ja meistens doch alles gut zu gehen.

Wie ist es also um die durchschnittliche und gängige Leistungsobergrenze von Steckdosen in Deutschland bestellt? Im Allgemeinen gehen Steckdosen mit einem Leistungslimit von rund 3.500 Watt einher, ein Wert, der in manchen Fällen tatsächlich bereits von einem Gerät wie beispielsweise einer Mikrowelle oder einem Wasserkocher verbraucht werden kann. Eine Mehrfachsteckleiste sollte hier somit auf jeden Fall vermieden werden.

Siehe dazu auch: Gebäudebrände mit Todesfolge → Rauchmelder könnten Zahlen um bis zu einem Drittel senken

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