D: Vater und Soh (10) in Dortmund aus umgekippten Kleintransporter befreit

DORTMUND (DEUTSCHLAND): Nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw bleibt in Dortmund am 28. November 2021 ein Kleintransporter auf der Seite liegen. Ersthelfer retten 10-jährigen aus umgekippten Fahrzeug, Fahrer wird von der Feuerwehr befreit. Beide werden schwer verletzt in Krankenhäuser transportiert.

Um 12:40 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in die Bothestrasse im Ortsteil Jungferntal alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur Boschstrasse kam waren ein Kleinlaster und ein PKW zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter auf die Seite geschleudert und blieb umgekippt gegen den Bordstein liegen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Ersthelfer bereits einen 10-jährigen Jungen aus dem Wagen herausgezogen.

Der noch im Fahrzeug befindliche Fahrer und Vater des Jungen musste von der Feuerwehr aus seiner Zwangslage befreit werden. Hierzu wurde die Windschutzscheibe herausgeschnitten und die Retter konnten den Fahrer so aus dem Führerhaus befreien. Vater und Sohn wurden nach notärztlicher Versorgung vor Ort, mit schweren Verletzungen in unterschiedliche Krankenhäuser transportiert. Von den insgesamt vier Insassen des beteiligten Pkw mussten ebenso zwei Personen mit leichten Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt werden.

Da aufgrund des Verletzungsmusters überlegt wurde, den Jungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik zu fliegen, wurde der “Christoph Dortmund” vom Dortmunder Flughafen angefordert. Dieser landete dann auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Discounters an der Rahmer Straße, was während der gesamten Einsatzdauer von etwa eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung der Einsatzstelle sorgte.

Nachdem die medizinischen Maßnahmen abgeschlossen waren und alle Patienten sich auf dem Weg in die Krankenhäuser befanden, unterstützten die Brandschützer mit der Drehleiter die Beamten der Polizei bei der Unfallaufnahme und beim Aufrichten des umgekippten Kleinlasters. Die Einsatzstelle wurde dann von der Polizei zur Ermittlung der Unfallursache und der Höhe des Sachschadens übernommen.

An dem Einsatz waren insgesamt 47 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 5 (Marten), 8 (Eichlinghofen) und 9 (Mengede) sowie des Rettungsdienstes beteiligt.

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