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Nö: Großbrand auf Bauernhof mit schwieriger Wasserversorgung in Wilhelmsburg → B4-Alarm

WILHELMSBURG (NÖ): In den frühen Morgenstunden des 16. Mai 2026 wurden zahlreiche Feuerwehren von der Bereichsalarmzentrale zu einem Großbrand auf einem Bauernhof bei Wilhelmsburg alarmiert. Aufgrund des bereits weithin sichtbaren Feuerscheins löste die Bereichsalarmzentrale zunächst Alarmstufe der Kategorie „Brand 3″ aus.

Der betroffene Bauernhof liegt auf einer Anhöhe, wo es nur eingeschränkte Wasserversorgungsmöglichkeiten vorhanden sind. Da vor Ort lediglich ein Wasserspeicher zur Verfügung stand und keine weiteren Wasserentnahmestellen vorhanden waren, erhöhte der Einsatzleiter kurze Zeit später auf „Brand 4″ – die höchste Alarmstufe.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das gesamte Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. Lediglich ein Nebengebäude sowie das Wohnhaus waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig von den Flammen erfasst.

Der gesamte Hof war von dichtem Rauch und Feuer umgeben. Den Feuerwehren gelang es, dass Wohnhaus größtenteils zu retten und ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Hinter den Stallungen befanden sich mehrere Rinder, die offenbar noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht werden konnten.

Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde ein aufwendiger Pendelverkehr eingerichtet. Tanklöschfahrzeuge wurden über eine Straße im Einbahnverkehr nach Göblasbruck geleitet, wo sie bei einem Hydrant Wasser aufnehmen konnten und zu einer unterhalb des Hofes gelegenen Zisterne brachten.

Anschließend wurde das Löschwasser mithilfe mehrerer Tragkraftspritzen zum höher gelegenen Einsatzort gepumpt. Über eine oberhalb des Bauernhofes verlaufende Forststraße konnten die Tanklöschfahrzeuge anschließend wieder talwärts fahren, um erneut Wasser aufzunehmen.

Wie es zum Brand kommen konnte ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

DOKU-Niederösterreich

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