Brand

D: Zwei Schwerverletzte und tote Katzen bei Wohnungsbrand in Hannover

HANNOVER (DEUTSCHLAND): Am späten Donnerstagabend, 4. Juni 2026, wurde die Feuerwehr Hannover gegen 23:50 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Stadtteil Döhren gerufen. Bei dem Feuer wurden mehrere Menschen verletzt sowie zwei Katzen getötet.

Durch die Regionsleitstelle wurde bereits initial aufgrund einer Vielzahl von Anrufenden die Alarmstufe erhöht. Eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses an der Willmerstraße stand in Vollbrand. Die Personen aus der Brandwohnung konnten diese selbstständig verlassen. Im Treppenhaus hatte sich in den höheren Stockwerken heißer Brandrauch ausgebreitet, sodass acht Menschen von zwei Drehleitern über Fenster gerettet werden mussten.

Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Anzahl von Betroffenen und potenziell verletzten Personen wurde eine Vorstufe des Massenanfalls von Verletzten ausgelöst und zusätzliche Führungskräfte wie etwa ein Leitender Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst alarmiert. Insgesamt sind bei diesem Einsatz entgegen der ersten Erkundungsergebnisse zwei Menschen schwerverletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert worden.

Durch den Einsatz mehrerer Atemschutztrupps konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, bei denen zwei tote Katzen gefunden wurden. Durch den Energieversorger musste das Gebäude stromlos geschaltet werden. Aktuell ist das Haus aufgrund der starken Rauchausbreitung nicht bewohnbar. Die Bewohnenden wurden daher von der Feuerwehr in Notunterkünften untergebracht.

Nachdem die Löschmaßnahmen abgeschlossen und alle Gebäudeteile mit Drucklüftern vom Brandrauch befreit waren, konnte die Einsatzstelle gegen 2:30 Uhr der Polizei für Ermittlungsmaßnahmen übergeben werden.

Zur Brandursache sowie Schadenhöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie dem Rettungsdienst.

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