Brand

D: Feuer zerstört ein rund 170 Jahre altes Reetdachhaus in Labenz

LABENZ (DEUTSCHLAND): Um 03:30 Uhr ging am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, die erste Meldung über einen Brand in einem Reetdachhaus in der Gemeinde Labenz ein. Der Anrufer war ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer.

Als die ersten Kräfte der zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Labenz am Objekt, in der „Schmiedetwiete“ ankamen, brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Löschversuche von innen heraus schieden daher von vornherein aus und es wurde direkt auf das Alarmstrichwort „Feuer III“ erhöht. Insgesamt wurden dadurch rund 100 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei alarmiert.

Bei dem Brandobjekt selbst handelt es sich um ein ehemaliges Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem Jahr 1857. In der Fläche ca. 200 m2 groß. Glücklicherweise war das Haus erst kurz zuvor von den letzten Bewohnern verlassen worden, so dass sich zum Zeitpunkt des Einsatzes niemand darin befunden hat. Von Anfang an war allen Einsatzkräften klar, dass an dem Gebäude selbst kaum etwas zu retten sein würde. Für den Einsatzleiter Jan Röpke lag daher der Einsatzschwerpunkt darin, zu verhindern, dass sich das Feuer auf Bäume und Büsche in unmittelbarer Nähe ausbreiten konnte und niemand verletzt wird.

In den frühen Morgenstunden sorgte ein nachalarmierter Bagger des THW dafür, dass die Einsatzkräfte auch an die letzten Glutnester herankommen konnten. Auch zwei Pkw wurden dabei noch in den Trümmern entdeckt. Davon und von dem alten Reetdachhaus war dann leider nicht mehr viel übrig.

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