Brand

Nö: Lkw-Brand – Vorbildliches Handeln des Lenkers verhindert Schlimmeres

KORNEUBURG (NÖ): Am Mittwochmittag, dem 26. August 2026, kam es auf der Schnellstraße S1 bei Korneuburg zu einem gefährlichen Zwischenfall. Der Lenker eines Lkw-Zuges bemerkte während der Fahrt in einem Tunnel Rauch aus dem Aufbau seines Fahrzeugs. Durch seine besonnene und vorbildliche Reaktion konnte ein Großbrand im Tunnel verhindert werden.

Der Fahrer setzte umgehend den Notruf ab. Die Bereichsalarmzentrale alarmierte daraufhin unverzüglich die zuständigen Feuerwehren Korneuburg, Langenzersdorf, Enzersfeld und Königsbrunn.

Anstatt im Tunnel anzuhalten, reagierte der Lkw-Lenker geistesgegenwärtig: Er steuerte das Gespann noch aus dem Tunnelbereich heraus und brachte es in einer Pannenbucht zum Stillstand. Dort kuppelte er den Anhänger ab und sicherte diesen. Um eine Brandübertragung zu vermeiden, fuhr er mit der Zugmaschine noch ein Stück weiter, stellte das Fahrzeug gesichert ab und öffnete bereits die Laderampe für die anrückenden Kräfte.

Beim Eintreffen der Feuerwehren drang Rauch aus dem Laderaum. Durch die bereits geöffnete Rampe konnten die Einsatzkräfte ohne Zeitverlust mit der Brandbekämpfung beginnen.

Ein Atemschutztrupp drang in den Aufbau ein, um den Brandherd zu lokalisieren. Da der Lkw unter anderem mit mehreren Fässern beladen war, mussten diese von den Feuerwehrmitgliedern in kräftezehrender Handarbeit abgeladen werden, um an die Brandstelle vorzudringen.

Die Mühe zeigte rasch Wirkung: Ein brennendes Fass konnte lokalisiert und gezielt abgelöscht werden. Im Anschluss wurden der gesamte Laderaum sowie das Fahrzeug gründlich mit Wasser gekühlt und verbliebene Glutnester abgelöscht.

Dank des umsichtigen Handels des Fahrers und des raschen, koordinierten Einsatzes der vier alarmierten Feuerwehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein größerer Schaden auf der S1 verhindert werden.

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