D: Brand im Kesselhaus des Heizkraftwerkes in Frankfurt-Heddernheim

FRANKFURT AM MAIN (DEUTSCHLAND): Im Kesselhaus des Heizkraftwerks in Frankfurt Heddernheim, wo der regional anfallende Müll durch Verbrennung in Strom und Wärme umgewandelt wird, kam es durch einen technischen Defekt zu einer automatischen Brandmeldung bei der Feuerwehr Frankfurt.

Größe und Komplexität der Anlagen in diesem Kraftwerk bedingen, dass ein Großaufgebot von Feuerwehreinsatzkräften gegen 09:00 Uhr alarmiert wurde und nach wenigen Minuten auf dem Kraftwerksgelände vorfuhr. Erste Trupps wurden unmittelbar von anwesenden brandschutzkompetenten Kraftwerksingenieuren und Technikern zum Brandort geleitet. Durch einen technischen Defekt, war es im Kesselbereich 14 zum unkontrollierten Austritt von Rauch und Wärme gekommen. Dadurch gab es Folgebrände im Umfeld des Kessels, wobei auch die Wärmedämmung des Kessels durch ausgetretenes Öl, in Brand geraten war.

Die Löscharbeiten gestalteten sich langwierig und wegen der hohen Umgebungstemperaturen sehr kräftezehrend für die Einsatzkräfte. Die arbeitenden Trupps wurden häufig bereits nach 30 Minuten zum Pausieren abgelöst, was sehr personalintensiv war. Insgesamt waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren aus Heddernheim, Rödelheim und Seckbach und des Rettungsdienstes mit etwa 60 Kräften bis ca. 13:00 Uhr im Einsatz.

Der Sachschaden wird vorerst auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Die Betriebsleitung des Kraftwerks hat die Einsatzstelle wieder übernommen, verletzt wurde niemand.

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