Brand

D: Erneut brennen zwei Bagger in Gemeinde Hambühren

HAMBÜHREN (DEUTSCHLAND): Am Morgen des 31. Oktober 2026 wurde zunächst die Ortsfeuerwehr Hambühren um 06:19 Uhr zu einem unklaren Feuerschein auf dem Schulgelände der Manfred-Holz-Grundschule in Hambühren (Gemeinde Hambühren) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Hehlenbruchweg wurde ein in Vollbrand stehender Radbagger in unmittelbarer Nähe zur dortigen Sporthalle vorgefunden.

Als Erstmaßnahme richtete die Feuerwehr zunächst eine Riegelstellung zur Sporthalle ein, um ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude zu verhindern. Parallel dazu wurde ein Löschangriff durch einen Atemschutztrupp eingeleitet. Um 06:33 Uhr erfolgte zudem die Nachforderung der Ortsfeuerwehr Oldau. Aufgrund größerer Mengen austretender Betriebsstoffe aus der Baumaschine entschied sich der Einsatzleiter für einen Schaumangriff. Hierdurch konnte der Brand des Baggers zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die Wasserversorgung wurde aus einem rund 250 Meter entfernten Hydranten sichergestellt.

Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Feuerwehrleute das Fahrzeug im Zuge der Nachlöscharbeiten auf mögliche weitere versteckte Brandherde. Während der Löschmaßnahmen wurde der Innenraum der Sporthalle durchgehend auf eine mögliche Rauch- oder Brandausbreitung überprüft. Diese konnte letztlich durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.

Gegen kurz nach 07:00 Uhr erfolgte durch die Leitstelle die Meldung über einen weiteren Baggerbrand im Bereich der Straße Neue Grenze in Hambühren. Umgehend rückten Kräfte beider Ortsfeuerwehren zur zweiten Einsatzstelle ab. Zunächst gestaltete sich das Auffinden des zweiten Einsatzortes durch die neblige Witterung schwierig. Schließlich stellten die Einsatzkräfte mitten im Waldgebiet zwischen Hölty-Gymnasium und Baugebiet Neue Grenze, abseits befahrbarer Wege, einen brennenden Kettenbagger fest.

Mithilfe der geländegängigen Tanklöschfahrzeuge beider Ortsfeuerwehren wurde Löschwasser zur schwer zugänglichen Einsatzstelle zwischen Ovelgönne und Hambühren verbracht. Trupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen auch hier mit Schaum und kontrollierten die ausgebrannte Baumaschine mit einer Wärmebildkamera. Die Gefahr einer Ausbreitung auf umliegende Vegetation bestand aufgrund der nassen Witterung nicht.

Da auch beim zweiten Brand größere Mengen Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Untere Wasserbehörde des Landkreises Celle für weitere Maßnahmen hinzugezogen. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei sowie das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen in Bereitstellung.

Die beiden Ortsfeuerwehren Hambühren und Oldau waren mit insgesamt 45 Feuerwehrleuten und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Gegen 09:15 Uhr konnten sämtliche Kräfte wieder einrücken. Bereits im Juni dieses Jahres war die Ortsfeuerwehr Hambühren zu einem ausgebrannten Bagger mitten in einem Waldgebiet ausgerückt.

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