Technisch

Nö: Lenkerin nach Unfall kopfüber im Auto gefangen (Seitenstetten)

Seitenstetten (Nö): Lenkerin wurde kopfüber im Unfallwrack eingeklemmt – mit letzter Kraft nimmt sie ihr Handy und alarmiert die Rettungskräfte über den Notruf 144.

In den frühen Morgenstunden des 27. November 2007 setzten im Mostviertel starke Schneeschauer ein. Innerhalb kurzer Zeit wurden auch die Straßen zur Winterlandschaft. Kurz vor 9.00 Uhr lenkte eine 27-jährige Frau aus Seitenstetten ihr Fahrzeug auf der B122 zwischen Seitenstetten-Markt und Krenstetten. Aus bislang noch unbekannter Ursache verlor sie auf der Schneefahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich mehrmals.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und blieb auf dem Dach liegen, die Lenkerin wurde Kopfüber in dem Unfallwrack eingeklemmt. Mit letzter Kraft nimmt sie ihr Handy und alarmiert die Rettungskräfte über den Notruf 144.

Sofort wurden die Feuerwehren Seitenstetten-Markt und St.Peter/Au zur Menschenrettung alarmiert. Von der LEBIG Rettungsleitstelle wurde der Rettungswagen vom Roten Kreuz St.Peter/Au und der Notarzthubschrauber Christophorus 15 zum Einsatz alarmiert. Aufgrund des starken Schneesturmes war der Start des Notarzthubschraubers aber nicht möglich.

Ein Lkw-Fahrer, der als erster zufällig die Unfallstelle erreichte, zeigte Zivilcourage und befreite die Lenkerin aus dem völlig zerstörten Unfallwrack. Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, war die Frau bereits aus ihrer misslichen Lage befreit. Sie hatte großes Glück und wurde nur leicht verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde sie von der Rettungswagenmannschaft in das Landesklinikum Amstetten transportiert.

Die Feuerwehren führten die Bergung des Unfallfahrzeuges durch und konnten kurz darauf wieder einrücken.

Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten

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