Deutschland: 8.500 Menschen werden wegen Fliegerbombe evakuiert
Vechta (Deutschland): Zur Entschärfung eines Bombenblindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Sonntagmorgen, 27. Dezember 2009, in Vechta eine große Evakuierungsaktion begonnen.
Davon betroffen sind nach Angaben der Stadtverwaltung rund 8 500 Menschen. Neben einem Alten- und einem Pflegewohnheim werden zwei Gefängnisse mit insgesamt 450 Insassen komplett geräumt. Seit 9 Uhr ist das Gebiet einen Kilometer rund um den Fundort gesperrt, der Zutritt nur noch mit spezieller Erlaubnis möglich.
Am Mittag, 30.12.2009, will der Kampfmittelräumdienst versuchen, die Fliegerbombe zu entschärfen. Gelingt dies nicht, soll sie kontrolliert gesprengt werden. Bei der Evakuierungsaktion sind über 600 Helfer von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz im Einsatz.
