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Oö: Rettung eines Verschütteten in Sipbachzell

Sipbachzell (Oö): Ein kleiner Hohlraum hat am Samstag, 1. Oktober 2011, einem Bauarbeiter das Leben gerettet. Der Mann war beim Einsetzen eines Regenwassserbehälters in einer Grube bei einem Einfamilienhaus in Sipbachzell von losgelöster Erde verschüttet worden.

Der Mann stand in einer etwa vier Meter tiefen Baugrube, als sich ein Lehmbrocken löste und ihn unter sich begrub. Die Hausbesitzer alarmierten die Einsatzkräfte. 60 Mann rückten aus und trugen Stück für Stück das Erdreich ab, um den Verschütteten ab – per Hand, denn mit Geräten wäre die Verletzungsgefahr für das Opfer zu groß gewesen.

Die Bergung war extrem heikel und schwierig, erklärt der Einsatzleiter der Feuerwehr Sipbachzell Johann Loibingdorfer: „Bei unserem Eintreffen ragte nur mehr die Hand des Mannes aus der Erde. Er hatte aber glücklicherweise einen Hohlraum, so dass er atmen konnte. Mit Meißel und Maurerhammer haben wir das Erdreich in mühevollster Kleinstarbeit Stück für Stück abgetragen. Nach einer guten halben Stunde haben wir ihn dann das erste Mal zu Gesicht bekommen.“

Laut Loibingdorfer war der Mann nach seiner Rettung ansprechbar und wurde ärztlich versorgt.

ORF Oberösterreich
Foto Kerschi

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