Wien: Reanimation bei Zimmerbrand im 2. Bezirk
Wien, 2. Bezirk: Zu einem Zimmerbrand wurde die Wiener Berufsfeuerwehr um 08.19 Uhr des 28. Oktober 2011 alarmiert. Die Einsatzadresse war ein Wohngebäude am Handelskai.
Bei Ankunft der Feuerwehr drang Rauch aus der Türe zur betroffenen Wohnung. Nach gewaltsamen Öffnen der Türe durch das 1. Rüstlöschfahrzeug / Leopoldstadt wurde ein Rohr unter Atemschutz zur Menschenrettung in die Brandwohnung vorgenommen. Parallel dazu wurde vom Universallöschfahrzeug / Leopoldstadt der Rauchvorhang vor der Wohnungstüre angebracht, das Stiegenhaus kontrolliert und durch Öffnen der Fenster gelüftet sowie der verbrennungsmotorischbetriebene Hochleistungslüfter der Drehleiter / Leopoldstadt im Erdgeschoss in Stellung gebracht.
Weiters wurde das Universallöschfahrzeug / Leopoldstadt zur Unterstützung der Menschenrettung mit der Wärmebildkamera des Kommandofahrzeug / Leopldstadt in der Brandwohung eingesetzt. Parallel dazu vom 1.Rüstlöschfahrzeug / Kaisermühlen zunächst ein weiterer Atemschutztrupp zur laufenden Kontrolle des Stiegenhauses bereitgestellt und mit dem Notfallrucksack ein Behandlungsplatz im Stiegenhaus vorbereitet. Nach kurzer Zeit wurde vom Universallöschfahrzeug / Leopoldstadt eine leblose Person in der Brandwohnung aufgefunden und ins Stiegenhaus gebracht, wo sie dem zwischenzeitlich eingetroffenem Rettungsdienst übergeben wurde. Vom Rettungsdienst konnte die Wohnungsinhaberin an der Einsatzstelle erfolgreich reanimiert werden.
Nach erfolgreicher Menschenrettung wurde die Brandbekämpfung durch das Universallöschfahrzeug / Leopoldstadt fortgesetzt. Dabei wurden mehrere Fenster in der Brandwohnung teilweise gewaltsam geöffnet. Zur Unterstützung der Entrauchung wurde der elektrische Hochleistungslüfter der Drehleiter / Leopoldstadt vor der Brandwohung im 1.Obergeschoss in Stellung gebracht. Gleichzeitig mit der Brandbekämpfung wurden die oberhalb der Brandwohnung gelegenen Wohnungen vom Rüstlöschfahrzeug / Kaisermühlen kontrolliert.
In keiner der kontrollierten Wohnungen wurde eine Verrauchung festgestellt. Vom Universallöschfahrzeug / Leopoldstadt konnte der Brand bis auf Glutnester abgelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten wurden durch das Rüstlöschfahrzeug / Kaisermühlen mit einem Rohr unter Atemschutz durchgeführt. Zum restlosen Ablöschen des Brandes wurde das Brandgut zunächst vom Rüstlöschfahrzeug / Kaisermühlen und in weiterer Folge vom 1. Rüstlöschfahrzeug/Zentrale unter Atemschutz durch eine Fenster in den Innenhof abgeworfen und dort mit einem weiteren Rohr abgelöscht. Der Abwurfbereich im Innenhof wurde mittels feuerwehreigenem Absperrband abgesperrt.
Einsatzende: 13.12 Uhr.
