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Nö: Betrunkener Feuerwehrmann verunfallt mit zwei Einsatzfahrzeugen

Markersdorf (Nö): Auch wenn sie im Kuppelcup bei der Feuerwehr Inning (Melk) bereits im Grunddurchgang gescheitert waren – einen Grund zum Feiern dürfte ein Duo der Feuerwehr Markersdorf-Markt allerdings dennoch gefunden haben. Mit schwerwiegenden Folgen!

Auf der Heimreise kam der 25-jährige Lenker mit dem Mannschaftsbus von der Straße ab, der Wagen steckte im Graben fest. Bekannte brachten die beiden Florianis nach Hause, das Auto wurde am Unfallort zurückgelassen. Zu Hause haben sich die beiden erst mal hingelegt. Doch Stunden später dürfte dem Feuerwehrmann das schlechte Gewissen geplagt haben. Also stieg er in das Tanklöschfahrzeug ein, um den Transporter zu bergen. Diese Fahrt dauerte allerdings nur rund drei Kilometer und endete in einem parkenden Pkw. Ein durchgeführter Alkotest soll laut Auskunft von Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner noch mehr als 0,8 Promille ergeben haben. „Das Wichtigste ist, dass niemand dabei verletzt wurde“, betont Markersdorfs Feuerwehrkommandant Franz Schinnerl.

Dem zerknirschten 25-Jährigen droht neben zivilrechtlichen Konsequenzen nun auch ein Disziplinarverfahren, das bis zum Ausschluss aus dem Feuerwehrwesen führen kann.

Doch auch für die Markersdorfer Wehr hat der Vorfall Konsequenzen. Während der Bus noch einsatzfähig ist, wurde der Lkw irreparabel beschädigt. Für die nächsten Monate wurde ihnen ein Fahrzeug der Landesfeuerwehrschule zur Verfügung gestellt. „Unser Auto war 21 Jahre alt, in vier Jahren war eine neue Anschaffung geplant. Jetzt müssen wir uns was anderes überlegen“, so Schinnerl.

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