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Deutschland: Bikerin bei Vorangsverletzungsunfall durch Pkw getötet

Wischhafen Neuland (Deutschland): Am späten Abend des 29. August 2013 kam es gegen kurz vor 21:30 Uhr in Wischhafen Neuland zu einem schweren Unfall, bei dem eine 48-jährige Motorradfahrerin tödliche Verletzungen erlitt. Ein 46-jähriger Fahrer eines Range Rover aus Großenwöhrden …

… war mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße 12 unterwegs und wollte an der Kreuzung die Bundesstraße 495 überqueren. Nach Zeugenaussagen hatte er am dortigen Stoppschild auch kurz gehalten und war dann aber los gefahren, ohne auf die Vorfahrt einer von rechts aus Richtung Wischhafen kommenden Fahrerin einer Suzuki Intruder 800 zu achten, die auf der B 495 in Richtung Hemmoor unterwegs war. Die Kradfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Krad nach links unter die dortige Leitplanke und die 48-jährige über die Leitplanke in den Seitenraum geschleudert. Dabei erlitt sie so schwere Verletzungen, dass der Notarzt aus Hemmoor und die Besatzung eines Rettungswagens aus Freiburg ihr nicht mehr helfen konnten, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Der Geländewagenfahrer blieb bis auf einen schweren Schock unverletzt. Das Motorrad wurde bei dem Unfall völlig zerstört und auch der Range Rover wurde schwer beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 13.000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehren aus Wischhafen und Freiburg rückten mit ca. 45 Feuerleuten an der Unfallstelle an und nahmen auslaufende Kraftstoffe aus den Unfallfahrzeugen auf, leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten die Polizei bei Absperr- und Bergungs- und Aufräumarbeiten. Zwei Notfallseelsorger wurden eingesetzt, um Angehörige und Einsatzkräfte zu betreuen.

Bei der Unfallaufnahme wurden die eingesetzten Beamten aus Stade durch Kollegen aus Hemmoor unterstützt, die die Unfallstelle mit einem speziellen Verfahren ausgemessen haben. Die Bundesstraße 495 und die Kreisstraße 12 mussten für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme bis gegen 00:30 Uhr voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.

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