Deutschland: Sprungpolster-Einsatz bei ausgedehntem Wohnungsbrand

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Am Nachmittag des 9. Jänner 2015 kam es in Düsseldorf zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand, bei der eine Person gerettet wurde. Gegen 15:25 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwache Gräulinger- und Behren Straße zum Einsatzort aus.

Noch während der Anfahrt erreichten die Kräfte die Meldung dass sich noch Personen in der Wohnung aufhalten. Daraufhin alarmierte der Leitstellendisponent umgehend noch einen weiteren Zug, sowie einen Notarzt und weitere Führungsfahrzeuge. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war ein großer Bereich rund um das Wohnhaus einer starken Rauchentwicklung ausgesetzt. Nachbarn schilderten, dass eine Person auf dem Balkon im ersten Obergeschoß gesichtet worden ist. Umgehend schickte der Einsatzleiter zwei Trupps über den Treppenraum vor, um in die Wohnung zu gelangen und einen Trupp im rückwärtigen Bereich über eine tragbare Leiter auf dem Balkon auf dem die Person gesichtet wurde. Parallel dazu wurde ein Sprungpolster unter dem Balkon in Stellung gebracht.

Kurz nachdem der über die Leiter vorgehende Trupp den Balkon erreicht hatte, wurde die Wohnungsinhaberin liegend vorgefunden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung auf dem Balkon, wurde der Frau eine Brandfluchthaube angelegt und umgehend über das Sprungpolster in Sicherheit gebracht. Der Abstand des Sprungpolsters zum Balkon war so gering, dass die Frau auf das Polster gelegt werden konnte. Anschließen versorgte der Notarzt die Wohnungsinhaberin, die sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen hatte und transportierte sie ins nahe gelegene Krankenhaus. Gleichzeitig drangen die beiden Trupps durch den Treppenraum in die Wohnung ein, durchsuchten sie und begannen mit der Brandbekämpfung. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnten die Trupps schnell Entwarnung geben, es wurde keine weitere Person gefunden und das Feuer war.

Feuerwehr Düsseldorf

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