Deutschland: Beschwerde gegen Feuerwehr während Sturmeinsatz in Walsrode

HEIDEKREIS (DEUTSCHLAND): Ein Unwetter am Samstagabend, 4. Juli 2015, bescherte einigen Feuerwehren Arbeit. So musste in Westenholz ein Baum beseitigt werden, genau wie im Bereich Bommelsen. In Stellichte waren drei Eichen auf ein Haus gestürzt, auch diese wurde durch die Feuerwehr entfernt. Die Ortsfeuerwehr Walsrode rückte gegen 21.00 Uhr in das Wohngebiet „Hinter Lodemanns Garten“ aus. Dort war ein größerer Ast einer Eiche durch starke Windböen abgeknickt und drohte auf ein Gartenhaus zu fallen.

Die Böen waren so stark, dass auch ein Trampolin auf die Straße geweht worden war. Die Feuerwehr setzte die Drehleiter ein und beseitigte den großen Ast mittels Motorkettensäge. Während die Arbeiten noch liefen, rief ein erboster Nachbar in der Leitstelle an und beschwerte sich über den Lärm, der dabei entstand.
Seine Kinder könnten nicht schlafen, gab er an, wollte aber seinen Namen nicht nennen und sich auch nicht mit den Einsatzkräften vor Ort „auseinandersetzten“. Er drohte an, die Polizei anzurufen – hat es aber scheinbar nicht getan, denn der Vorgang ist dort nicht bekannt.
Ein anderer Nachbar wiederum fand das ehrenamtliche Engagement der Kräfte so gut, dass er eine Kiste Wasser spendierte. Jeder mag für sich selber entscheiden, welches Verhalten den Freiwilligen Feuerwehren gegenüber angebrachter ist.

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