Deutschland: Kajakruderer stürzten in den Rhein

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Zu Mittag gerieten am 6. August 2015 in Düsseldorf drei Kajakruderer in Not und stürzten in den Rhein. Sie trieben mit dem Rheinstrom flussabwärts in Richtung Düsseldorf. Feuerwehr und Wasserrettung konnten die drei Personen retten, einer davon wurde lebensbedrohlich verletzt und kam mit dem Notarzt in ein Krankenhaus.

Passanten hatten den Notruf der Feuerwehrleitstelle vom Kreis Mettmann angerufen und mitgeteilt, dass ein Kajak mit dem Kiel nach oben im Rhein trieb. Drei Personen waren im Wasser und trieben mit der Strömung ab. Es bestand höchste Lebensgefahr durch die Schifffahrt und dem niedrigen Wasserstand von rund 1,20 Metern. Während die Feuerwehr und die Wasserrettung aus Monheim zwei der Ruderer aus dem Wasser holen konnten, trieb ein Mann weiter ab.
Bei Stromkilometer 709/710 Dormagen/Worringen konnte der bereits bewusstlose etwa 70 Jahre ale Mann mithilfe eines Strömungsretters der Berufsfeuerwehr Düsseldorf und Feuerwehrmännern aus der Löschgruppe Himmelgeist in ein Rettungsboot gezogen werden. Dazu benutzten die Feuerwehrleute eine Rettungsmatte mit dem Namen "Jason Kreddel". Anschließend begann die sofortige Wiederbelebung des Mannes, der offensichtlich bereits viel Wasser in der Lunge (aspiriert) hatte. Der Notarzt aus Monheim übernahm den Schwerverletzten, der ins Monheimer Krankenhaus transportiert wurde.

Feuerwehr Düsseldorf

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