Nö: Feuerwehrhalle in Bischofstetten wird zu Transitlager für Flüchtlinge

Zerknirscht zeigt sich Bischofstettens Bürgermeister Reinhard Hager. Das Innenministerium ist auf der Suche nach vorübergehenden Unterkünften für Flüchtlinge, weil sich die Situation im steirischen Spielfeld aufgrund der zahlreichen Ankünfte von Schutzsuchenden immer weiter zuspitzt.

Hager, der gegenüber der Onlineausgabe der Zeitung Tips zwar Ängste in der Bevölkerung einräumt, geht davon aus, dass die Menschen größtenteils verstehen, dass Schutzsuchenden geholfen werden muss. Innenministerin Mikl-Leitner habe nach zweimaliger Absage vergangenen Samstag, 24. Oktober 2015, demnach den Druck erhöht, um ein Transitlager in Bischofstetten einzurichten. Dies geschieht vorrausichtlich ab morgen Mittwoch, 28. Oktober.

Feuerwehr am Samstag informiert
Die betroffenen Feuerwehrleute wurden noch am Samstag über die Lage informiert, seit heute – Dienstag – wird die Halle ausgeräumt und durch das Rote Kreuz für die kommende Flüchtlingshilfe adaptiert und mit ersten Hilfsgütern ausgestattet. Ankommende Flüchtende werden in Bischofstetten nicht nur mit Lebensmitteln erstversorgt, sondern können auch schlafen und der Körperhygiene nachgehen. Hager geht davon aus, dass täglich rund 300 Flüchtlinge in der 1200 Einwohner Gemeinde versorgt werden.

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