Tirol: Übung des Feuerwehrabschnittes Fügen mit mehreren Szenarien ein voller Erfolg

RIED IM ZILLERTAL (TIROL): Am Samstag, dem 02.04.2016, fand die alljährliche Abschnittsübung des Feuerwehr Abschnittes Fügen statt. Diesjähriges Übungsobjekt war die Firma Rieder Zillertal in Ried im Zillertal. Insgesamt nahmen 125 Mann/Frau an der Übung teil.

Ab 13:00 Uhr hieß es für die Feuerwehren im Feuerwehrabschnitt Fügen Abrufbereit zu sein. Grund hierfür war die alljährliche Abschnittsübung, die wie jedes Jahr in einer anderen Gemeinde im Vorderen Zillertal abgehalten wird. Heuer hieß es für die Kameraden der Feuerwehr Ried im Zillertal ein passendes Objekt zu finden und ein passendes Szenario zu überlegen. Übungsobjekt war das alte Bürogebäude der Firma Rieder Zillertal.

Szenario 1: Gebäudebrand
Beim ersten Szenario des Nachmittages lautete die Alarmierung: „Gebäudebrand altes Bürogebäude Tischlerei Rieder mehrere vermisste Personen“. Unverzüglich rückten die Feuerwehren Ried im Zillertal und Stumm zum „Brandobjekt“ aus. Kurz nach der Erkundung durch den Einsatzleiter OBI Gregor Pircher wurden weitere Feuerwehren des Abschnittes Fügen nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz wurde das verrauchte Gebäude nach vermissten Personen durchsucht. Insgesamt wurden 10 Personen von 5 Atemschutztrupps aus den „Flammen“ gerettet. Aus Schwaz rückte das Atemschutzfahrzeug des Bezirkes an um die Atemschutztrupps mit neuen Atemluftflaschen zu versorgen.

Szenario 2: Personrettung vom Silo
Beim zweiten Szenario, welches zeitgleich mit dem Gebäudebrand abgearbeitet wurde, hieß es für die Kameraden aus Fügen mit der Drehleiter eine Person vom Silo zu retten. Nach dem erfolgreichen Rettungseinsatz unterstützen die Florianijünger die Kameraden bei der Brandbekämpfung aus der Luft.

Szenario 3: Verkehrsunfall

Dem nicht genug! Auch ein drittes Szenario wurde zeitgleich zur Brandbekämpfung und Höhenrettung abgearbeitet. Am Schotterplatz hinter der Tischlerei ereignete sich ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und ein Fahrzeugbrand. Die Kameraden aus Schlitters rückten mit dem Rüstfahrzeug und der Bergeschere an um die eingeklemmte Person zu befreien. Zeitgleich fing ein abgestelltes Kraftfahrzeug am Gelände Feuer welches die Florianijünger aus Bruck am Ziller unter Atemschutz rasch löschen konnten. Die Kameraden aus Hart im Zillertal stellten derweil die Wasserversorgung für die Feuerwehr Bruck bereit.

Übungsziel
Nach ca. zwei Stunden konnte die Übung beendet werden. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit der Feuerwehren zu stärken und zu vertiefen. Das Ziel konnte von allen teilgenommenen Feuerwehren erfüllt werden. Bei der Nachbesprechung gab der Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Johann Steinberger die wichtigsten Fakten der Übung bekannt. So wurde den Einsatzkräften folgende Statistik erläutert: Insgesamt waren 102 Einsatzkräfte aktiv an der Übung beteiligt, 56 Mann/Frau waren beim Brandeinsatz, 25 Mann/Frau bei der Höhenrettung vom Silo, 14 Mann beim Verkehrsunfall und 7 Mann in der Einsatzleitung tätig. 23 Mann/Frau stellten die Opfer bzw. waren Beobachter und Absperrposten. 15 Fahrzeuge waren am Übungsort.

Im Einsatz standen:
–    Feuerwehr Ried im Zillertal (TLF 2000, LFB)
–    Feuerwehr Kaltenbach (TLFA2000)
–    Feuerwehr Stumm (DLK 23-12, LFB)
–    Feuerwehr Uderns (LFB, LAST)
–    Feuerwehr Fügen (DLK 23-12, TLF 1500/200, KDO)
–    Feuerwehr Hart im Zillertal (LFB)
–    Feuerwehr Bruck am Ziller (TLFA2000)
–    Feuerwehr Schlitters (RFA, LAST)
–    Feuerwehr Schwaz (ASF)

Bezirks-Feuerwehrverband Schwaz

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