Deutschland: 10 Atemschutztrupps mit fünf Rohren bei schwierigem Brand in Gelsenkirchen eingesetzt

GELSENKIRCHEN (DEUTSCHLAND): Kurz nach Mittnacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen am 4. Juni 2016 zu einem Brand im leerstehenden GAFÖG-Gebäude gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die Lage unübersichtlich, da dichter Rauch aus vielen Öffnungen des Gebäudes nach außen drang und der Brandherd nicht genau lokalisiert werden konnte.

Dies hatte auch zur Folge, dass weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert werden mussten. Neben der Weitläufigkeit des Gebäudes war auch die Zugänglichkeit zum Objekt eine Herausforderung für die Feuerwehr, war es doch gegen Einbruch und Vandalismus so gut geschützt, dass auch die Einsatzkräfte ihr ganzes Repertoire an Türöffnungsmöglichkeiten nutzen musste. Eine Tür musste sogar mit einem Winkelschleifer geöffnet werden. Weitere Entlüftungsöffnungen wurden mittels Rettungssäge geschaffen.
Das Gebäude wurde dann von drei Zugängen aus erkundet. Durch die massive Rauchausbreitung im Gebäude war ein Vorgehen der Wehrmänner nur mit Atemschutz möglich, mehrere Wärmebildkameras erleichterten die Orientierung in dem verwaisten aber total verqualmten Bauwerk. Zehn Trupps mit fünf Strahlrohren waren im Innenangriff eingesetzt. Nach längerer aufwendiger Erkundung und Löschmaßnahmen im östlichen Zugangsbereich konnte gegen 3:00 Uhr "Brand unter Kontrolle" gegeben werden.
Gegen 4:30 waren alle Glutnester bekämpft und die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Es kam niemand zu Schaden. Insgesamt sind 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen im Einsatz darunter auch der Löschzug Horst und der Löschzug Ückendorf der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen. Die Polizei hat bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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