Nö: Feuerwehr bringt bettlägerige Person bei Zimmerbrand in Sicherheit

KOTTINGBRUNN (NÖ): Am Freitagnachmittag des 11. November 2016 wählte ein Bewohner eines Einfamilienwohnhauses in Kottingbrunn Bezirk Baden den Feuerwehr-Notruf 122. Dabei meldete er einen Brand in der Zwischenwand in unmittelbarer Nähe des Kachelofens und eine Rauchentwicklung soll es auch bereits geben.

Der Anrufer wurde vom Leitstellendisponenten der Feuerwehr Bezirksalarmzentrale Baden angewiesen, dass alle Personen das Gebäude verlassen sollen und im Freien auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten. Umgehend wurde die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Kottingbrunn, sowie die FF Leobersdorf zu einem Zimmerbrand mit Alarmstufe 2 alarmiert.

Am Einsatzort angekommen wurde vom Feuerwehr-Einsatzleiter festgestellt, dass sich doch noch drei Personen im Gebäude befanden. Zwei Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen, bei der dritten Person handelte es sich um eine bettlägerige ältere Person. Deshalb entschied der Feuerwehreinsatzleiter die Personenrettung mittels Tragetuch vom zweiteintreffenden Gruppenfahrzeug der Feuerwehr Kottingbrunn sofort durchführen zu lassen.

In Folge übernahmen die ebenfalls alarmierten Rettungskräften des Roten Kreuz Bad Vöslau die in Sicherheit gebrachte Person, welche zur Kontrolle in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert wurde. Ein weiterer Atemschutztrupp der Feuerwehr öffnete in der Zwischenzeit die Wand hinter dem Kachelofen. Glosende Bauteile konnten mit einer Löschleitung abgelöscht und anschließend ins Freie verbracht werden.

Ein weiterer Atemschutz-Trupp wurde zum Entfernen der Dachbodendämmelemente eingesetzt, um eine Brandausbreitung auf den Dachstuhl zu verhindern. Abschließend wurde das gesamte Gebäude druckbelüftet, um die Räume rauchfrei zu bekommen. Vom nachgeforderten Atemluftfahrzeug der FF Bad Vöslau konnten die verbrauchten Atemluftfalschen vor Ort wieder aufgefüllt werden, sodass die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge anschließend wieder voll einsatzbereit standen.

Nach rund 1,5 Stunden konnte dieser Einsatz erfolgreich beendet werden. Die Schadenshöhe ist nicht bekann.

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